Corona-Pandemie: Niederländer fahren weniger Kilometer mit dem Rad

Nach einer Studie des Verbands der Auto-Händler BOVAG radelten die radbegeisterten Niederländer im vergangenen Jahr rund 13 Prozent weniger als im Vorjahr.

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  • dpa

Die Pandemie hat sogar die Bürger der Niederlande vom Fahrradfahren abgehalten. Im vergangenen Jahr radelten die radbegeisterten Niederländer rund 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Das geht aus einer Studie des Verbands der Auto-Händler BOVAG hervor, die heute in Utrecht vorgelegt wurde. Im Schnitt legte jeder Einwohner über 12 Jahre 996 Kilometer auf dem Rad zurück, 2019 waren das 1112 Kilometer. Als Grund wird angegeben, dass viele Leute zu Hause arbeiteten und die Schulen für lange Perioden geschlossen waren.

Die Liebe zum "Fiets" aber ist ungebrochen, wie aus der Untersuchung hervorgeht. In ihrer Freizeit nämlich stiegen die Niederländer weitaus mehr aufs Rad als zuvor. Im Schnitt radelten sie 254 Kilometer nur zum Spaß, etwa 30 Prozent mehr als im Vorjahr.

Am meisten wird übrigens in der Provinz Zeeland ganz im Südwesten geradelt: Im Schnitt 1255 Kilometer pro Person, gut zehn Prozent mehr als 2019. Die Niederländer mit gut 17 Millionen Einwohnern haben insgesamt rund 23 Millionen Fahrräder – im Schnitt etwa 1,4 pro Person. Schätzungsweise 2,5 Millionen Räder sind E-Bikes. Die Zahlen stammen von der nationalen Statistikbehörde.

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(fpi)