Cyberangriffe auf spanische Forschungseinrichtungen für Corona-Impfstoffe

Bei Cyberangriffen sollen Daten zur Entwicklung von Corona-Impfstoffen aus Spanien das Ziel gewesen sein. Datenverluste seien nicht bekannt.

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(Bild: JARIRIYAWAT/Shutterstock.com)

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  • dpa

Hacker aus China sollen einem Bericht der Zeitung El País zufolge bei spanischen Wissenschaftlern Daten zur Entwicklung von Corona-Impfstoffen abgesogen haben. Die spanische Geheimdienstchefin Paz Esteban habe berichtet, die Cyberangriffe hätten insgesamt und nicht nur in Spanien während der Zeit des Corona-Lockdowns in "Quantität und Qualität" zugenommen, schrieb die Zeitung am Freitag. Die Angreifer seien besonders an Forschungen zu Impfstoffen gegen Covid-19 interessiert, warnte Esteban.

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Die meisten dieser Cyberangriffe gingen von China und Russland aus, berichtete die Zeitung weiter unter Berufung auf gut informierte Kreise. In vielen Fällen seien staatliche Stellen dieser beiden Länder beteiligt. Teilweise gingen die Angriffe aber auch von Universitäten oder kriminellen Banden aus, die erbeutete Daten zu Geld machen wollten.

Die meisten der in Spanien registrierten Cyberangriffe seien chinesischen Ursprungs. Von der Zeitung (Spanisch) befragte spanische Forschungseinrichtungen betonten jedoch, ihnen sei kein Datenverlust durch die Angreifer bekannt.

(bme)