"Cyberpunk 2077" und "The Witcher 3": Next-Gen-Updates kommen später

Die Next-Gen-Updates für "Cyberpunk 2077" und "The Witcher 3" kommen erst 2022, kündigte CD Projekt an. Das Entwicklerstudio will es "richtig machen".

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(Bild: CD Projekt)

Von
  • Daniel Herbig

CD Projekt Red wird die Next-Gen-Updates für "Cyberpunk 2077" und "The Witcher 3" erst im kommenden Jahr veröffentlichen. Die Terminverschiebung kündigte das polnische Studio auf Twitter an. Die zusätzliche Zeit wolle man nutzen, um es "richtig zu machen", heißt es darin.

Laut einer im Januar veröffentlichten Roadmap hätte das Next-Gen-Update für "Cyberpunk 2077", mit dem das Action-Spiel auf die Playstation 5 und die Xbox Series X optimiert wird, noch 2021 erscheinen sollen. Stattdessen peilt CD Projekt nun das erste Quartal 2022 für die Veröffentlichung an. Im zweiten Quartal soll dann das Update für "The Witcher 3" folgen. Bisher sind beide Spiele auf den Next-Gen-Konsolen zwar spielbar, Technik und Performance sind aber nicht abschließend für Xbox Series X/S und Playstation 5 optimiert. Ein Next-Gen-Update könnte beispielsweise die Grafik verbessern, die Ladezeiten verkürzen und mehr Bilder pro Sekunde an den Bildschirm liefern.

In der Community wird die Release-Verschiebung für das Next-Gen-Updates für "Cyberpunk 2077" eher negativ aufgenommen: Viele bedauern, dass der im Januar veröffentlichte Zeitplan für die Weiterentwicklung des Actionspiels nicht eingehalten wird. Darin hatte CD Projekt Red neben stetigen Verbesserungen auch mehrere Gratis-DLCs angekündigt, von denen bislang aber nur ein paar Outfits erschienen sind.

Die Weiterentwicklung von "Cyberpunk 2077" läuft voran: CD Projekt hat seit dem vermasselten Launch des Actionspiels mehrere Patches veröffentlichte, die viele Fehler und Performance-Probleme behoben und Spielmechaniken überarbeitet haben. Größere neue Spielelemente und nennenswerte Zusatzinhalte hat CD Projekt bisher aber nicht veröffentlicht: Noch immer befindet sich "Cyberpunk 2077" im Optimierungsstadium. Vielen Käuferinnen und Käufern geht das zu langsam.

Mit seinen DLCs fährt CD Projekt bei "Cyberpunk 2077" wohl die gleiche Strategie wie einst bei "The Witcher 3": Kleine Zusatzinhalte werden in gewissem Abstand kostenlos für alle Spielerinnen und Spieler verteilt, große Erweiterungen dürften dagegen zum Kauf angeboten werden. Bei "The Witcher 3" wurde das polnische Entwicklerstudio für diese Strategie noch gepriesen, bei "Cyberpunk 2077" löst der geringe Umfang des ersten DLC-Pakets in der Community eher Ernüchterung aus. Wann umfangreichere Inhalte kommen, ist nach wie vor offen.

CD Projekt zeigt Patch 1.3 und Zusatzinhalte für "Cyberpunk 2077"

"Cyberpunk 2077" war mit massiven technischen Problemen gestartet: Neben zahlreichen Bugs und Abstürzen wurden vor allem die Performance-Probleme auf den Last-Gen-Konsolen kritisiert, wo das trotz erheblich zurückgestufter Auflösung häufig unter 30 FPS fiel. Zwischenzeitlich flog "Cyberpunk 2077" sogar aus dem Playstation-Store – ein beispielloser Schritt. Angesichts des verbesserten Zustands kann man "Cyberpunk 2077" mittlerweile auch wieder bei Sony kaufen – auch wenn das Unternehmen empfiehlt, das Actionspiel nur auf der PS4 Pro und der PS5 zu spielen.

(dahe)