Dank iPhone SE 2020: Apples Smartphone-Geschäft läuft in China

Der US-Konzern soll beim Wachstum im Riesenreich alle wichtigen Konkurrenzmarken im zweiten Quartal überholt haben – inklusive der heimischen.

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(Bild: Apple)

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Apples Mobilfunkgeschäft in der Volksrepublik China läuft in Corona-Zeiten erstaunlich gut. Das zeigen aktuelle Zahlen der Analysten von Counterpoint Research, die nun für das zweite Quartal 2020 vorliegen. Laut den Angaben wuchs Apple am stärksten von allen Anbietern. Allerdings reduzierte sich gleichzeitig der Marktanteil leicht.

Den Angaben zufolge konnte Apple beim Verkaufsvolumen im Vergleich zum – allerdings eher schlechten – Vorjahresquartal um satte 32 Prozent wachsen. Der wichtigste Konkurrent Huawei erreichte hier 14 Prozent. DIe anderen eigentlich beliebten chinesischen Marken Oppo, Vivo und Xiaomi verloren hingegen deutlich – ihr Verkaufsvolumen sank zwischen 29 und 35 Prozent, kleinere Anbieter verloren gar um 68 Prozent.

Als Grund für Apples Wachstumsschub in China sieht Counterpoint Research vor allem die Einführung des iPhone SE 2020 im Frühjahr sowie die weiterhin hohe Beliebtseit der iPhone-11-Modelle. Zudem hat Apple Preise abgesenkt. Das iPhone SE 2020 soll im zweiten Quartal schnell in die Top 3 der meistverkauften iPhones in China aufgestiegen sein.

Das Gerät kombiniert ein modernisiertes Innenleben aus dem iPhone 11 mit dem älteren Design des iPhone 8 zu einem ordentlichen Preis. Dies soll Analysten zufolge vor allem dazu führen, dass ältere iPhones gegen das neue Modell eingetauscht werden – von Nutzern also, die sich nicht jedes Jahr ein neues Apple-Smartphone leisten.

Bei den Marktanteilen in China fiel Apple leicht zurück. Das Unternehmen landete laut Counterpoint Research bei 9 Prozent, gefolgt von Oppo mit 15, Vivo mit 16 und Huawei mit 46 Prozent. Xiaomi erreichte wie Apple 9 Prozent Marktanteil. Der iPhone-Konzern hatte im ersten Quartal noch 10 Prozent Marktanteil gehabt, lag im Vergleichsquartal 2019 mit 6 Prozent jedoch deutlich tiefer. (bsc)