Das Klima im Blick: Green Software Foundation gegründet

Gemeinsam mit anderen Unternehmen bringt Microsoft eine Stiftung zur Förderung von Software, die weniger CO2 verursacht, an den Start.

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(Bild: antstang / Shutterstock.com)

Von
  • Dr. Holger Schwichtenberg

Microsoft hat zusammen mit anderen Unternehmen eine "Green Software Foundation" gegründet. Sie hat sich mit Blick auf den Klimaschutz zum Ziel gesetzt, der Softwareindustrie zu helfen, weniger CO2 auszustoßen. Dies will die Stiftung durch neue Standards, Entwurfsmuster und Best Practices, die Entwicklung von Open-Source-Werkzeugen, Schulungen sowie den Aufbau einer Community "Grüner Software Botschafter" fördern. Konkret wird das Ziel genannt, den durch Software verursachten CO2-Austoß bis zum Jahr 2030 um 45 Prozent zu reduzieren – was dem Beschluss des Pariser Klima-Abkommens aus dem Dezember 2015 entspricht.

Die neue Stiftung hat acht Gründungsmitglieder: Microsoft und das seit dem Jahr 2018 zum Konzern gehörende GitHub sowie die Beratungsunternehmen Accenture und ThoughtWorks. Darüber hinaus nennt die Website der Green Software Foundation als Mitglieder die Investmentbanker von Goldman Sachs sowie die Non-Profit-Organisationen The Green Web Foundation, Leaders for Climate Action und WattTime. Die Stiftung ist zudem mit der Linux Foundation assoziiert.

Tätigkeitsfelder der Green Software Foundation aus einem Werbevideo der neuen Stiftung

(Bild: greensoftware.foundation)

Eine Mitgliedschaft in der Green Software Foundation steht laut Informationen auf der Website zunächst allen Unternehmen und Non-Profit-Organisation offen. Einzelpersonen sollen zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls die Möglichkeit erhalten, Mitglied zu werden.

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