Das neue Outlook kommt: Microsoft gibt den E-Mail-Client für alle Tester frei

Wer den aktuellen Preview-Kanal von Office verwendet, kann bald auf das neue Outlook umsteigen. Seit der ersten Beta hat Microsoft viele Funktionen hinzugefügt.

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Microsoft Outlook für Office Insider

(Bild: Microsoft)

Von
  • Moritz Förster

Erstmals können auch reguläre Anwender das neue Outlook verwenden: Microsoft hat den E-Mail-Client für Insider im aktuellen Release-Kanal als Preview freigegeben. Zuvor konnten ausschließlich Anwender des Beta-Kanals das Programm testen, deren Kritik die Entwickler seitdem berücksichtigt haben.

Ursprünglich hieß das Projekt One Outlook beziehungsweise Project Monarch; seit Anfang 2021 ist bekannt, dass Microsoft seine E-Mail-Anwendung gründlich umkrempeln will. Zum einen soll er sich nun optisch und bei der Bedienung stärker an Web-Clients orientieren, ferner sollen Automatismen viel Arbeit abnehmen.

Mit den neuen Quick Steps lassen sich Aktionen definieren, die mehrere Schritte ausführen und so den Posteingang stets übersichtlich halten. Ein Wunsch der ersten Nutzer waren individuell anpassbare Spaltenbreiten im Kalender und eine simplere Ribbon-Ansicht – beides ist nun enthalten. Außerdem lässt sich das Programm erstmals mit Microsoft-Konten verwenden.

Schon zum Start im Mai hatten die Entwickler Loop integriert, eine Whiteboard- und Kollaborationsanwendung. Das neue Outlook erinnert zudem automatisch an als wichtig erkannte E-Mails, die das Programm selbsttätig oben an den Posteingang heftet. Letzteres können Nutzer auch händisch machen. Ein Tagesplaner auf Basis der eingegangenen E-Mails ist ebenfalls enthalten.

Zum Umstieg auf das neue Outlook genügt ein Klick auf den Button in der oberen rechten Ecke des Fensters. Er soll in den nächsten Wochen schrittweise bei den Insider-Nutzern auftauchen. Anschließend tauchen ebenfalls Tipps auf, die Anwendern die neuen Funktionen nahebringen sollen – sowohl im Posteingang wie im Kalender.

Als Nächstes wollen die Entwickler mehrere Konten in einer Anwendung unterstützen. Auch Zugänge von Drittanbietern wie Gmail sollen sich bald einfach einrichten lassen. Ferner stehen der Offline-Support und durchsuchbare Ordner auf dem Plan. Details hierzu und dem Umstieg finden sich in der Ankündigung Microsofts.

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(fo)