Dataport Phoenix: Open-Source-Arbeitsplatz für Behörden ist fertig

Der Dienstleister für Behörden bietet seit heute "alle Grundfunktionen für die Arbeit am Computer als Open Source", darunter Mail, Kalender und Videokonferenz.

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  • Markus Feilner

Als einsatzbereit meldet Dataport seinen im Projekt Phoenix entwickelten, webbasierten Open-Source-Arbeitsplatz für den öffentlichen Sektor. Er biete die gängigen Funktionen für die tägliche Arbeit am Computer, stelle aber gleichzeitig die digitale Souveränität der Verwaltung sicher.

Die volle Kontrolle über die verarbeiteten Daten zu garantieren, ist laut Dataport ein Alleinstellungsmerkmal von Phoenix: "Die öffentliche Verwaltung muss sich beim digitalen Arbeiten nicht mehr zwischen Komfort und der Kontrolle über Datenflüsse entscheiden", erklärt Dataports Vorstandsvorsitzender Dr. Johann Bizer.

Der im Projekt Phoenix entwickelte IT-Arbeitsplatz umfasst viele Funktionen, darunter für E-Mails, einen Kalender, die Kontaktverwaltung, Textverarbeitung, einen Chat, für Videokonferenzen und Kollaborationstools für das gleichzeitige Zusammenarbeiten an, Speichern und Austauschen von Dokumenten. All diese Werkzeuge eignen sich laut der Pressemeldung von Dataport nicht nur für die öffentlichen Verwaltungen, sondern auch für Bildungsträger wie Schulen, Universitäten, Kultureinrichtungen und alle anderen öffentlichen Bereiche. Die Infrastruktur von Phoenix sei bisher auf 100.000 Nutzer ausgelegt und soll schrittweise erhöht werden.

Phoenix ist eine Zusammenarbeit von Dataport, dem kommunalen IT-Dienstleister Komm.ONE aus Baden-Württemberg, Fraunhofer Fokus und zahlreichen Open-Source-Firmen. Die fachliche Führung obliegt Bechtle und dem Bremer Open-Source-Distributor Univention, der sich vor allem bei Integrations- und Architekturfragen einbringt.

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(mfe)