Datenmanagement: Azure Data Studio erhält erweiterten Deployment-Wizard

Im Oktober-Update von Azure Data Studio stellt Microsoft Anwendern zusätzliche Azure-Ressourcen wie die Azure-SQL-Datenbank und VMs zur Verfügung.

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(Bild: Peshkova/Shutterstock.com)

Von
  • Matthias Parbel

Im Rahmen der monatlichen Updates von Azure Data Studio hat Microsoft nun das Release für Oktober 2020 offiziell vorgelegt. In die neue Version des Datenbank-Tools sind sowohl eine Reihe von Fehlerbereinigungen als auch verschiedene Neuerungen eingeflossen. Über den Deployment-Wizard stehen Anwendern unter anderem zusätzliche Azure-Ressourcen wie die SQL-Datenbank und virtuelle Maschinen bereit. Darüber hinaus lassen sich Ergebnisse aus PowerShell-Kernels nun streamen.

Azure Data Studio ist als plattformübergreifender SQL-Code-Editor darauf ausgelegt, Anwendern unter Windows wie auch unter Linux und macOS direkten Zugriff auf Daten von SQL Server, Azure SQL Database und SQL Data Warehouse zu verschaffen. Im aktuellen Update haben die Microsoft-Entwickler Funktionen zum Verwalten von Azure-Ressourcen ausgebaut. Über ein Notebook-ähnliches UI im Deployment-Wizard lassen sich nun auch direkt Azure-SQL-VMs sowie Links auf das Azure-Portal bereitstellen, um beispielsweise neue SQL-Datenbanken, Datenbankenserver oder sogenannte Elastic Pools anzulegen. Auch Deployments von Azure Arc und Azure SQL Edge werden dadurch möglich – gemanagte SQL-Instanzen unterstützt Azure Data Studio, zumindest vorläufig, allerdings noch nicht.

Offenbar auf Wunsch der Community hat Microsoft in Azure Data Studio nun auch eine Option hinzugefügt, um die Ergebnisse aus PowerShell-Kernels zu streamen und interaktiv einbinden zu können. Dafür waren Ergänzungen im Open-Source-Kernel von PowerShell erforderlich.

Weitergehende Informationen zu den Neuerungen und Bugfixes im Update von Azure Data Studio finden sich im SQL-Server-Blog sowie in den Release Notes. Den Quellcode von Azure Data Studio stellt Microsoft auf GitHub zur Verfügung. Die Software darf frei verwendet und sogar geändert werden, der Vertrieb oder das Hosten auf einem Clouddienst sind hingegen nicht gestattet.

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