Datensouveränität: Dicke Finanzspritze für Gaia-X

Aus dem Corona-Paket der Bundesregierung winken fast 190 Millionen Euro für die Förderung von Gaia-X-Projekten.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 14 Beiträge

(Bild: BMWi)

Von
  • Bert Ungerer

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat einen Förderwettbewerb zur Unterstützung der europäischen Cloud-Initiative Gaia-X ins Leben gerufen. Unter dem Namen „Innovative und praxisnahe Anwendungen und Datenräume im digitalen Ökosystem GAIA-X“ will das BMWi bis zu rund 190 Millionen Euro für erfolgversprechende Gaia-X-Anwendungen springen lassen. Damit starte Gaia-X in die Anwendungsphase, erklärte das Ministerium.

Lesen Sie auch

Bewerben können sich Anwender- und Anbieterkonsortien, zum Beispiel aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und dem öffentlichen Sektor. Sie können sich bis zum 7. Mai 2021 mit einer Vorhabenskizze bei der Bundesnetzagentur bewerben. Laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier soll der Wettbewerb besonders kleinen und mittleren Unternehmen zugute kommen, um „deren Wettbewerbsfähigkeit in einer zunehmend datengetriebenen Wirtschaft zu sichern“.

Im Rahmen des Förderwettbewerbs kann ein erfolgreich teilnehmendes „Leuchtturmvorhaben“ 10 bis 15 Millionen Euro erhalten. Anbieter und Anwender sollen Anwendungsbeispiele entwickeln und umsetzen. Für den Förderwettbewerb stehen bis Ende 2024 insgesamt bis zu 186,8 Millionen Euro aus dem Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung bereit, die den Wettbewerb auch als wichtigen Schritt zur Umsetzung ihrer Datenstrategie ansieht.

(un)