Deklarative UI-Entwicklung für Android: Jetpack Compose hat nun Alpha-Status

Google präsentiert im Zuge der Alpha-Ankündigung aufs Neue das noch junge Toolkit zur Entwicklung deklarativer Android-Oberflächen.

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(Bild: Arthur_Shevtsov/Shutterstock.com)

Von
  • Alexander Neumann

Google hat nun das Jetpack-Compose-Toolkit in einer Alpha-Version vorgestellt. Es ist als deklaratives UI-Framework für die Entwicklung nativer Android-Apps gedacht. Hierfür kommen die Programmiersprache Kotlin und ein reaktives Programmiermodell zum Einsatz. Dabei bleibt es zu den herkömmlichen Android-Views kompatibel, sodass Entwickler beide Ansätze kombinieren können.

Ein erstes Mal präsentiert worden war Jetpack Compose letztes Jahr auf Googles Hausmesse I/O. Zwischenzeitlich war das Toolkit in die Entwicklungsumgebung Android Studio integriert worden und lief bis dato als Developer Preview. Hieß es lange Zeit, dass mit einer Beta-Version für dieses Jahr zu rechnen sei, ist nun die Einschätzung hinzugekommen, dass das Werkzeug nächstes Jahr reif genug für den Produktiveinsatz sein könnte. Derzeit sind noch nicht alle vorgesehen APIs integriert, und es ist auch noch mit etlichen Änderungen zu rechnen.

Basis für das Erstellen eines User Interface in Jetpack Compose sind sogenannte Composable Functions. Sie sind anderen Frameworks wie Flutter und SwiftUI ähnlich. Zustände werden in Klassen gehalten, die mit @Model annotiert sind.

Bestandteil der Alpha-Version sind unter anderem Animationen, Constraint-Layout, initiale A11Y-Unterstützung (Accessability), Input und Gesturen, Lazy Lists, Material-Design-Komponenten und ein Fenstermanagement.

Die Blog-Ankündigung bietet zahlreiche weitere Informationen zum Konzept und zur Arbeitsweise von Jetpack Compose.

(ane)