Dell PowerScale F900: Bis zu 93 PByte NVMe-Storage im Cluster

Der neue PowerScale F900 soll All-Flash-Speicher satt und eine hohe Performance bieten. Dell aktualisiert gleichzeitig sein OneFS-Betriebssystem.

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(Bild: Dell Inc.)

Von
  • Moritz Förster

Mit dem F900 erweitert Dell seine PowerScale-Serie um einen weiteren All-Flash-Storage-Server. Mit detaillierten technischen Informationen hält sich der Hersteller noch zurück, lediglich das Werbevideo des neuen Systems bietet ein paar Einblicke: So ist es für den Einsatz in einem Cluster ausgelegt, der bis zu 252 Knoten umfassen kann. Alle NVMe-Speicher kombiniert soll ein Cluster auf eine Storage-Kapazität von bis zu 93 PByte kommen, was maximal knapp 380 TByte pro Server entsprechen würde.

Ferner treiben jedes System zwei Cascade-Lake-Prozessoren an, die CPU-Familie hatte Intel bereits Anfang 2019 auf den Markt gebracht. Außerdem lässt sich der F900 mit Nvidia GPUDirect beschleunigen. Mit dieser Technik können Grafikbeschleuniger Daten zwischen dem eigenen Speicher und dem NVMe-Storage austauschen, ohne einen Umweg über den RAM des Servers nehmen zu müssen.

Der F900 ist in Deutschland ab sofort verfügbar, zu den Preisen macht Dell keine Angaben. Des Weiteren aktualisiert der Anbieter sein Betriebssystem für die PowerScale-Systeme: OneFS 9.2 soll die Leistung des F200 um 25 Prozent und die Geschwindigkeit des sequentiellen Zugriffs beim F700 um 70 Prozent erhöhen. Details zum neuen Server und Betriebssystem finden sich in der Ankündigung.

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(fo)