Dell XPS 13 Developer Edition (2020): Ubuntu 20.04 LTS vorinstalliert

Die 2020er-Generation von Dells Linux-Notebook nutzt jetzt ebenfalls Intels 10-Nanometer-Prozessoren (Ice Lake-U) und 16:10-Displays.

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(Bild: Dell)

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Dell verkauft das erste Notebook mit vorinstalliertem Ubuntu 20.04 in der Long-Term-Support-Version (LTS) alias "Focal Fossa". Das XPS 13 Developer Edition (2020) wechselt vom 7390er- auf das 9300er-Modell als Basis, womit ein Umstieg auf Intels Core-i-1000G-Prozessoren mit 10-Nanometer-Technik einhergeht (Ice Lake-U). Der verbaute Core i7-1065G nutzt wie der bisherige Core i7-10510U (Comet Lake-U, 14 nm) vier CPU-Kerne, weist aber eine höhere Leistung pro Takt auf.

Zudem verdoppelt Dell die maximale RAM-Kapazität von 16 GByte LPDDR3-2133 auf 32 GByte LPDDR4X-3733 – die höhere Taktfrequenz kommt auch der integrierten Grafikeinheit zugute. Das IPS-Display fällt im 16:10-Format mit wahlweise 1920 × 1200 oder 3840 × 2400 Pixeln höher aus als die bisherigen 16:9-Versionen. Anschlussseitig setzt das XPS 13 Developer Edition (2020) auf zweimal Thunderbolt 3 mit USB-Typ-C-Ports, einen Micro-SD-Kartenleser und eine Audioklinke.

Dell und Linux-Entwickler Canonical versprechen, dass alle Komponenten des XPS 13 Developer Edition (2020) aus dem Stand mit Linux laufen. Zudem soll es in den nächsten zehn Jahren Software-Updates für das Notebook geben.

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Der Verkauf des XPS 13 Developer Edition (2020) startet heute mit Preisen ab 1100 US-Dollar, was umgerechnet inklusive 19-prozentiger Mehrwertsteuer etwa 1160 Euro entspricht (in US-Preisangaben nicht enthalten). Die genauen Konfigurationen konnte uns Dells deutsche Pressestelle nicht nennen, sollten im Laufe des Nachmittags jedoch auf der Webseite auftauchen.

Außer Dell wagen weitere PC-Hersteller Linux-Vorstoße, darunter Lenovo, der im Laufe dieses Sommers alle ThinkPad-Workstation Notebooks und ThinkStation-Desktop-PCs mit Ubuntu LTS und Red Hat Enterprise Linux anbieten will.

(mma)