Design Awards 2020: Apple zeichnet Apps und Spiele aus

Der begehrte Preis von Apple soll innovative und ansehnliche Software ins Rampenlicht rücken. Mac-Anwendungen sind nicht dabei.

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(Bild: Apple)

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Apple hat vier Apps und vier Spiele mit einem Design Award ausgezeichnet. Der Preis soll für Plattformen des Konzerns entwickelte Software würdigen, die besonders innovativ ist und durch ansprechendes Design hervorsticht, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgte in diesem Jahr im Anschluss an die Entwicklerkonferenz WWDC, die bedingt durch die Coronavirus-Pandemie erstmals rein online stattfand.

Der Preis hat nicht nur symbolischen Wert: Eine prominente Platzierung im App Store und breite Berichterstattung sorgen gewöhnlich für einen erheblichen Zuwachs an Nutzern – und Umsatz.

Apple Design Awards 2020 (8 Bilder)

Die iPad-App für Komponisten kostet 100 Euro.

Zu den Preisträgern gehören in diesem Jahr drei für das iPad entwickelte Programme sowie die Foto- und Videobearbeitung Darkroom, die sowohl für iPhones als auch iPads ausgelegt ist. Bei den reinen iPad-Apps zeichnete Apple die CAD-App Shapr3D, das spielerische Animations-Tool Looom und StaffPad – eine Spezial-Software für Komponisten – aus. Zwei der Gewinner setzen als Geschäftsmodell auf Abonnements, die beiden anderen sind klassische Bezahl-Apps. StaffPad kostet beispielsweise 100 Euro.

Die vier von Apple ausgezeichneten Spiele laufen ebenfalls auf den Mobilplattformen iOS und iPadOS. Zwei der Spiele sind Teil von Apples Spiele-Abo Arcade und auch auf Mac und Apple TV verfügbar. Einen Design Award erhielten das auch für klassische Konsolen und Windows erhältliche "Sayonara Wild Hearts", der Abenteuer-Puzzler "Where Cards Fall", "Song of Bloom" und "Sky: Children of the Light". Die Spiele nutzen Apple-Techniken wie die 3D-Schnittstelle Metal und Game Center, wie das Unternehmen anmerkt.

Klassische Programme für den Mac sind nicht unter den Preisträgern – auch keine der neueren Catalyst-Apps. Apple versucht derzeit, seine App-Plattformen näher zusammenzubringen: Auf kommenden Macs mit ARM-Prozessoren werden erstmals unmodifizierte iPhone- und iPad-Apps laufen. Die Apple-Technik Catalyst soll es für Entwickler zudem leichter machen, bestehende iPad-Apps in Mac-Apps zu verwandeln, die sowohl auf bisherigen Intel- als auch kommenden ARM-Macs laufen können.

(lbe)