Desktop-Prozessoren: Intel lässt CPU-Serie Core i-8000 auslaufen

Auch die Mini-PCs der NUC-8-Serie und sämtliche Compute-Sticks für Fernseher stellt Intel ein – teilweise ohne Nachfolger.

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Auch den Core i7-8086K, eine selektierte Version des Core i7-8700K, stellt Intel ein.

(Bild: c't)

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Nach dem Erscheinen der Prozessorserie Core i-10000 („Comet Lake-S“) stellt Intel nahezu alle Modelle des Vorvorgängers Core i-8000 („Coffee Lake-S“) ein. Der Chiphersteller schreibt standardmäßig, dass sich das Kundeninteresse zu neueren Produkten hin verschoben habe. PC-Hersteller und Händler können die Prozessoren noch bis zum 18. Dezember 2020 bestellen; die letzte Auslieferung an diese erfolgt am 4. Juni 2021.

Betroffen sind laut sogenannter Product Change Notification CPUs wie der Core i7-8700K – Intels erster Sechskern-Prozessor für Gaming-PCs. Inzwischen verkauft Intel den Core i5-10600K mit ebenfalls sechs CPU-Kernen und 12 Threads (Hyper-Threading) sowie mit höheren Taktfrequenzen zu einem günstigeren Preis. Im Einsteigerbereich stellt Intel die meisten Celerons und Pentiums ein. Nur wenige T-Modelle mit reduzierter Thermal Design Power (TDP), die vor allem in Büro-PCs zum Einsatz kommen, verweilen im Portfolio.

Mobilprozessoren der achten Core-i-Generation führt Intel vorerst weiter, allerdings entschlackt der Hersteller auch hier das Angebot: Die eigenen Mini-PCs aus der NUC-8-Serie sind nur noch bis zum 18. Dezember 2020 über Intel erhältlich. Das betrifft auch die Modelle mit stärkeren Iris- und Iris-Plus-Grafikeinheiten – offenbar eine Vorbereitung auf NUC-PCs mit kommenden Tiger-Lake-Prozessoren samt aufgebohrter GPU.

Die dritte Ankündigung betrifft sämtliche Compute-Sticks mit Core- und Atom-Prozessoren, die sich mit einem Windows- oder Linux-Betriebssystem am Fernseher anschließen lassen: Intel will diesen Markt nicht länger bedienen und stellt sämtliche Versionen ein, ohne geplante Nachfolger.

(mma)