Details zum iPhone 15: USB-C und Solid-State-Knöpfe

Apple plant offenbar einen weiteren Umbau seiner Smartphone-Hardware. Dabei soll Solid-State-Technik samt mehrerer Taptic Engines eine wichtige Rollen spielen.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 8 Beiträge
iPhone 14 und iPhone 14 Plus

iPhone 14: Erfüllt die nächste Generation Wünsche?

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Die nächste iPhone-Generation soll eine ganze Reihe von Hardware-Änderungen mitbringen – nicht nur bei den Schnittstellen, sondern auch den verbliebenen Schaltern und Knöpfen. Davon geht ein bekannter Analyst aus, der gute Kontakte in Apples asiatische Lieferkette hat.

Bereits weitläufig erwartet wird, dass Apple mit dem iPhone 15 endlich die Lightning-Schnittstelle, die seit über zehn Jahren verwendet wird und als veraltet gilt, beerdigt. Schon jetzt wurde sie in allen aktuellen iPad-Modellen durch USB-C ersetzt. Druck der EU-Kommission – aber auch der Kundschaft – dürfte Apple nun veranlassen, auch beim iPhone auf USB-C zu setzen.

Das hat viele Vorteile, sei es beim Zubehör oder beim maximal möglichen Datendurchsatz per Kabel. Zuletzt waren auch bei Accessoires wie die Siri-Fernbedienung auf USB-C umgeschwenkt; weitere Peripherie wie die AirPods sowie Tastaturen, Trackpads und Mäuse dürften folgen. Inzwischen zeigen sich auch manche Kunden zunehmend frustriert über Apples Beharren auf der alten und langsamen Schnittstelle.

In einem weiteren Schritt könnte Apple beim iPhone 15 auch die physischen Knöpfe ersetzen. Stattdessen sei geplant, sogenannte Solid-State-Technik einzuführen, glaubt Ming-Chi Kuo, Analyst beim taiwanischen Investmenthaus TF International Securities. Wie er auf Twitter schreibt, plant Apple zumindest bei den Pro-Modellen ein solches Vorgehen. Sowohl Sleep/Wake-Knopf als auch die Lautstärke-Buttons ließen sich dann mechanisch nicht mehr drücken, stattdessen würden zwei neue Taptic-Engine-Vibrationsmodule links und rechts dies nur simulieren. Ähnlich geht Apple bei seinem Trackpad im MacBook seit Jahren vor; bei älteren iPhones auch beim Home-Knopf.

Vorteil wäre, dass sich die Geräte so besser gegen Wasser und Staub abdichten lassen und die unbewegliche Hardware langlebiger ist. Damit hätte jedes iPhone insgesamt drei Haptic Engines – zwei zusätzliche neben der zentralen Einheit. Der Umstieg auf "knopflose Knöpfe" und jener auf USB-C seien zwei der wichtigsten Neuerungen beim iPhone 15, so Kuo. Er glaubt, dass Luxshare ICT und AAC die "Gewinner" ersterer Entwicklung seien.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Mehr von Mac & i Mehr von Mac & i

(bsc)