Deutschland sicher im Netz: App und Podcast zum Digitalführerschein

Der Verein Deutschland sicher im Netz erweitert sein Angebot rund um den Digitalführerschein (DiFü). Neben der DiFü-App gibt es einen neuen Podcast.

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(Bild: View Apart / Shutterstock.com)

Von
  • Greta Friedrich

Der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN) hat eine App und einen Podcast veröffentlicht, die sich um den Digitalführerschein (DiFü) drehen. Es ist ein kostenloses Weiterbildungsangebot von DsiN für Verbraucherinnen und Verbraucher, die damit Kompetenzen in Themen wie Online-Sicherheit oder Digitalisierung erlangen und nach bestandener Prüfung per Zertifikat nachweisen können.

Die App zum DiFü enthält die Informationen, die Nutzerinnen und Nutzer auch auf der DiFü-Webseite finden, damit sie von unterwegs an ihrem Digitalführerschein arbeiten können. Genau wie die Webseite https://difü.de ist auch die App in drei Bereiche gegliedert: "Digitalführerschein", "DiFü-News" und "Entdecken & Engagieren". Im ersten Bereich finden das Lernen und die folgende Prüfung und Zertifizierung statt, die DiFü-News bündeln aktuelle Nachrichten zu Digitalthemen, im letzten Bereich geht es um passende Veranstaltungen und Publikationen.

Im App-Bereich "DiFü-News" ist auch der projekteigene Podcast "D wie Digital" angedockt. Diesen soll es ab sofort alle zwei Wochen dienstags geben, nicht nur in der App, sondern überall, wo es Podcasts gibt. Bei dem etwa 20-minütigen Format soll es jeweils um ein Digitalthema gehen, das gemeinsam mit einem Experten oder einer Expertin beleuchtet und erklärt wird. In der ersten Folge geht es mit Medienpädagogin Stefanie Rack von klicksafe.de um digitale Selbstverteidigung. Die kostenlose DiFü-App finden Sie sowohl im Google Play Store als auch im App Store.

Den DiFü gibt es seit Februar 2022, das Projekt wird über einen Zeitraum von vier Jahren vom Bundesinnenministerium (BMI) mit rund 3,8 Millionen Euro gefördert. Neben dem DiFü betreibt DsiN unter anderem auch das Projekt Digitale Nachbarschaft (DiNa). Auf der Webseite und der passenden App können sich Vereine und Ehrenamtliche über die Nutzung von sozialen Medien, über den Aufbau einer eigenen Webseite und über Datenschutzregeln informieren.

(gref)