DevOps: Atlassian erweitert Jira um IT-Service-Management

Jira Service Management heißt der neue ITSM-Dienst, der die Brücke von der Softwareentwicklung zu den IT Operations schlagen soll.

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(Bild: Atlassian)

Von
  • Matthias Parbel

Der unter anderem für sein Projektmanagementwerkzeug Jira bekannte australische Softwarehersteller Atlassian betritt mit Jira Service Management nun auch das Aufgabenfeld IT-Service-Management (ITSM). Aufbauend auf der Incident-Management-Plattform Opsgenie soll der neue Dienst einen Bogen von den Softwareentwicklerinnen und Softwareentwicklern zu den für den IT-Betrieb verantwortlichen Teams in den Unternehmen spannen. DevOps und mehr Agilität lautet das mit Jira Service Management verbundene Versprechen Atlassians.

Zum Start wartet das neue Angebot mit Funktionen wie Bereitschaftsplanung, Alarmierung sowie dem Incident Swarming von Opsgenie auf. Jira Service Management profitiere darüber hinaus von einer tiefen Integration in die hauseigene Projektmanagementsoftware, das Bitbucket-Repository sowie der Kollaborationsanwendung Confluence. Als Ersatz für die bisherige Jira-Service-Desk-Plattform, die nach Herstellerangaben weltweit bei rund 25.000 Anwendern im Einsatz sei, soll der neue Dienst die Zusammenarbeit zwischen IT Operations und Developern vereinfachen.

Während etablierte ITSM-Anwendungen typischerweise stärker auf die Bedürfnisse von IT-Administratoren zugeschnitten seien, komme Jira Service Management auch der Arbeitsweise von Softwareentwicklern entgegen, um das Lösen von Problemen im Zusammenspiel beider Seiten zu erleichtern. Für die nahe Zukunft stellt Atlassian zudem weitere Funktionen wie Asset- und Konfigurationsmanagement, aber auch gesprächsbasiertes Ticketing in Aussicht. Dabei greife das Unternehmen auf Ressourcen zurück, die es im Zuge der jüngsten Übernahmen von Mindville Insight und Halp gewonnen habe.

Weitergehende Informationen zu Jira Service Management und dessen Funktionsumfang finden sich im Blogbeitrag zur Ankündigung des neuen ITSM-Dienstes. Jira-Service-Desk-Anwendern verspricht Atlassian einen reibungslosen Wechsel auf die neue Software, als Hilfestellung für eine Migration steht zudem eine FAQ-Sammlung bereit.

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