Die Internationale Automobilausstellung kommt nach München

Der Verband der Automobilindustrie hat entschieden: München hat sich gegen Hamburg und Berlin durchgesetzt und richtet künftig die IAA aus.

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Die Messe in München wird künftig die IAA beherbergen.

(Bild: Messe München)

Von
  • Florian Pillau

München soll im nächsten Jahr die Internationale Automobilausstellung (IAA) ausrichten. Das hat der Vorstand des Verbands der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag nach einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren entschieden. In der letzten Runde hat sich München mit seinem Konzept gegen die Mitbewerber Berlin und Hamburg durchgesetzt.

"Bayerns Landeshauptstadt überzeugt mit attraktiven Event Locations, ausgezeichneter Verkehrsinfrastruktur und Kompetenz bei der Organisation von Großveranstaltungen", teilte der Verband zu seiner Entscheidung mit. Nun will der VDA die Verhandlungen mit der Stadt München fortführen, "um in den nächsten Wochen zu einem Vertragsabschluss für die IAA ab 2021 zu kommen".

"Die drei Städte, die zuletzt in der engeren Wahl als Austragungsort waren, haben allesamt hoch ambitionierte und überzeugende Pläne vorgelegt, um die IAA gemeinsam mit dem VDA weiterzuentwickeln“, sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller. "Es war ein sehr enges Rennen, für das ich den Beteiligten herzlich danke."

Fast 70 Jahre lang hatte die IAA in Frankfurt am Main stattgefunden. Aus Kreisen des VDA hieß es bereits vor der Entscheidung, München sei die vergleichsweise wirtschaftlich stärkste Region. Darüber hinaus habe die Messe in der bayerischen Landeshauptstadt glaubwürdigste politische Unterstützung versprochen bekommen.

Der VDA strebt für 2021 keine Autoschau an, die nur in den Messehallen stattfindet. Er will mit der IAA in die Öffentlichkeit, ein viel breiteres Publikum erreichen. Dazu sollen auch öffentliche Flächen außerhalb des Messegeländes bespielt werden, beispielsweise, um autonom fahrende Verkehrsmittel oder alternative Mobilitätsformen zu zeigen.

(fpi)