Die Pegasus-Attacke auf das iPhone im Podcast von Mac & i

Seit Jahren gelingt es der Spyware Pegasus immer wieder, das iPhone zu knacken. Behörden spionieren damit etwa Aktivisten, Journalisten oder Politiker aus.

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Von
  • Johannes Schuster

Apple-Geräte, insbesondere das iPhone, galten stets als sicher vor Hackern und Geheimdiensten. Das war ein Trugschluss. Der Spyware Pegasus gelingt es immer wieder, iPhone-Besitzer auszuspionieren, ohne dass die etwas ahnen. Opfer der Lauschangriffe waren nicht nur Menschenrechtsanwälte, Aktivisten und Journalisten, sondern auch Akademiker, Geschäftsleute und Politiker, sogar Staatschefs. Angriffe lassen sich bis ins Jahr 2016 zurück rekonstruieren.

Anders als bei herkömmlichen Spyware-, Phishing- oder Trojaner-Attacken brauchten die Opfer keinen Link zu einer manipulierten Webseite anzutippen und kein E-Mail-Attachment zu öffnen. Die Spyware schlich sich über einen „Zero Click Exploit“ ins Betriebssystem und verwischte anschließend ihre Spuren. Apple ließ seine Nutzer darüber lang im Unklaren, sprach von Einzelfällen und brauchte Monate, um die Sicherheitslücke zu schließen. Doch Experten zufolge gibt es noch andere.

Stephan Ehrmann diskutiert mit seinen Gästen Ben Schwan und Mark Zimmermann, die in Mac & i 5/2021 einen spannenden Report zu Pegasus geschrieben haben, sowie dem Sicherheitsexperten Sven Faßbender über die Angriffe, die Folgen und die Hintergründe. Außerdem geht die Runde der Frage nach, was Nutzer tun können, um sich zu wehren, und welche Aufgaben Apple jetzt erledigen muss, um solche Angriffe in der Zukunft zu unterbinden.

Den ausführlichen Artikel zu Thema Pegasus lesen Sie in Mac & i Heft 5/2021 und auf heise+ Pegasus: Der Spion der auf das iPhone kam

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Einen Überblick über die bisherigen Podcast-Episoden der Mac & i finden Sie hier.

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(jes)