Digitale Souveränität | c't uplink 34.3

Deutschland und Europa sind bei Soft- und Hardware sehr abhängig von Konzernen in der USA und China. Warum das problematisch ist, besprechen wir in c't uplink.

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Von
  • Martin Holland
c't uplink – der Podcast aus Nerdistan

Die Verwaltung der Bundesrepublik ist in hohem Maße von Microsoft abhängig. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Bundesregierung selbst in Auftrag gegeben hat. In der aktuellen Folge von c't uplink sprechen wir darüber, was das bedeutet. Christian Wölbert erklärt, warum die wachsende Abhängigkeit von Microsoft, Amazon & Co. die Souveränität Deutschlands und Europas bedroht und wieso das Problem jetzt an Dringlichkeit gewinnt.

Keywan Tonekaboni hat zusammengetragen, wie freie Software dabei helfen kann und auch bereits hilft, die Hoheit zurückzuerlangen und welche Schwierigkeit es da gibt. Denn München mit dem inzwischen wieder abgewickelten Projekt LiMux ist bei weitem nicht die einzige Stadt, die den Einsatz von Open Source in der Verwaltung gewagt hat.

Schließlich verweist Christof Windeck noch darauf, dass es beim Thema digitale Souveränität nicht nur um Software, sondern auch um Hardware geht. Hier sind die Probleme ähnlich, aber Lösungen deutlich schwieriger. Der Fall Huawei hatte zuletzt die Gefahren sichtbar gemacht. Gegensteuern will etwa die Europäische Union mit einem Programm, um in der EU mehr Kompetenz zur Halbleiterfertigung aufzubauen.

Mit dabei: Christian Wölbert, Keywan Tonekaboni, Christof Windeck und Martin Holland

Die komplette Episode zum Nachhören und Herunterladen:

Die c’t 19/2020 gibt’s am Kiosk, im Browser und in der c't-App für iOS und Android.

Alle früheren Episoden unseres Podcasts findet ihr unter www.ct.de/uplink.

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