Do it yourself: vom Ohrenschützer zum Kopfhörer

Reparatur statt Neukauf: Mit dicken Ohrenschützern und einem Netzwerkkabel wird aus einem kaputten Headset ein ganz besonderer Kopfhörer.

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Auf einer grünen Matte liegen ein geöffneter Kopfhörer und zahlreiche Einzelteile.

(Bild: Mathias Franz)

Von
  • Helga Hansen

Wenn ein Kopfhörer zerbricht, muss er noch lang nicht in die Tonne – im Gegenteil! Bastler Mathias Franz hat die Elektronik seines Headsets mit dicken Ohrenschützern kombiniert und so einen kabellosen Noise-Cancelling-Kopfhörer der Extraklasse gebastelt. Da sich die großen Plastikflächen der "Micky Mäuse" gut desinfizieren lassen, sind sie sogar bei Arbeiten im Reinraum nutzbar.

Der Umbau wurde nötig, da das Kabel des Kopfhörers sehr zerknickt war. Dafür hat Franz erst sowohl den Kopfhörer, als auch die Ohrenschützer auseinander genommen. Zur Bedienung kamen dann vier Knöpfe für an/aus, Play/Pause, vor und zurück an die Micky-Maus-Schalen. Später folgte noch ein Knopf zur Bedienung der Active Noise Cancellation (ANC).

Ohrenschützer mit Noise Cancelling-Funktion (4 Bilder)

Der fertige Kopfhörer mit Netzwerkkabel.
(Bild: Mathias Franz)

Anschließend ging es an den Kabelersatz. Um die zehn Adern der Platinen zu verbinden, bot sich ein Netzwerkkabel aus dem Wegwerfstapel an – quasi das i-Tüpfelchen. Ein weiterer Pluspunkt: So hat jeder Knopf ein eigenes Kabelpaar mit eigener Farbe. Dann fehlte nur noch ein USB-Breakoutboard für die Spannungsversorgung. Den gesamten Bastelprozess hat Franz auf Mastodon mit vielen Bildern dokumentiert.

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(hch)