Donnerstag: US-Regierung für Windkraft, Windows-Patches gegen kritische Lücken

Erneuerbare Energien im US-Aufwind + Patches gegen Microsoft-Lücken + FFP2-Masken im Vergleich + Telegram-Abschaltung im Gespräch + Updates für iPhone & iPad

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Windräder in der Hemelinger Marsch.

Windräder in der Hemelinger Marsch.

(Bild: heise online / anw)

Von
  • Frank Schräer

Im Kampf gegen den Klimawandel drückt Joe Biden aufs Gaspedal. Die US-Regierung hat ein Maßnahmenbündel vorgestellt, das den Ausbau der Windkraft und Hochspannungsleitungen umfasst – bei weniger Bürokratie. Ein Maßnahmenbündel Microsofts umfasst etliche Sicherheitsupdates für Office, Windows & Co, die aufgrund kritischer Lücken umgehend eingespielt werden sollten – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Neue Offshore-Windparks, weniger Bürokratie und mehr Subventionen sollen die Erschließung erneuerbare Energiequellen in den Vereinigten Staaten von Amerika vorantreiben. Im Vordergrund des Maßnahmenbündels des Weißen Hauses steht ein Auktionsverfahren für Gebiete für Windkraftanlagen vor der Nordostküste des Landes. Dazu soll der Ausbau der Hochspannungsleitungen forciert und Bürokratie abgebaut werden, um Genehmigungsverfahren zu beschleunigen: Joe Biden drückt bei erneuerbarer Energie auf die Tube.

Maßnahmen sind auch erforderlich bei neun von Microsoft als "kritisch" eingestuften Sicherheitslücken mit hohem Bedrohungsgrad, die am ersten Patchday des Jahres geschlossen werden. Davon sind unter anderem Active Directory, Exchange und Windows betroffen. Als besonders gefährlich gilt eine Lücke in Windows 10 und 11 sowie Windows Server 2019 und 2022, durch die Schadcode auf Systeme gelangen könnte. Ein Trojaner könnte sich über diese kritische Windows-Lücke wurmartig verbreiten.

Gegen eine stärkere Ausbreitung des Coronavirus sollen FFP2-Masken helfen, doch diese sind teurer als die gefächerte, leichte OP-Maske. Beide Maskentypen sind als Einwegprodukte konzipiert. Doch vielfach wird die Maske mehrmals, teils sogar über mehrere Tage getragen. Eine Untersuchung von 15 FFP2-Maskenmodellen auf ihre Wiederverwendbarkeit zeigt meist gute Filterleistungen auch nach 22-stündiger Gebrauchszeit. Nur ein Ausreißer enttäuscht: So lange sind eine FFP2-Maske verwendbar.

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Die Filterleistungen bei diversen Internet-Netzwerken wie Telegram sind dagegen ungenügend. Nun will sich die neuendeutsche Bundesinnenministerin Nancy Faeser für eine "europäische Regelung" von Telegram einsetzen. Der Chat-Dienst werde nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden besonders häufig von Rechtsextremisten und Verschwörungsgläubigen zur Mobilisierung genutzt. Sie fordert schnellere Sanktionierung von Fehlverhalten und erwägt drastischere Maßnahmen, sofern Regulierungsversuche erfolglos blieben: Bundesinnenministerin bringt Telegram-Abschaltung ins Spiel.

Während Microsoft mit dem Patchday einzelne Lücken stopft, schiebt Apple eine kleinere Aktualisierung für seine iPhones und Tablets ein. iOS 15.2.1 und iPadOS 15.2.1 beheben mehrere Fehler und stopfen mindestens eine Sicherheitslücke. Dabei handelt es sich um eine potenziell problematische Lücke in der Home-App beziehungsweise dem Kontrollzentrum, über die es möglich war, ganze Geräteparks lahmzulegen. iOS 15.2.1 und iPadOS 15.2.1 sind Wartungsupdates für iPhone und iPad.

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(fds)