E-Mails sind so 90er: Direktnachrichten an externe Nutzer mit Slack

Wem E-Mails suspekt sind, kann nun seine Mitarbeiter über Slack mit externen Nutzern Nachrichten schreiben lassen. Dies sei vor allem sicherer.

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Von
  • Moritz Förster

Einfach direkt einem Mitarbeiter eines anderen Unternehmens eine Nachricht schreiben – was nach einer E-Mail klingt, ist stattdessen eine neue Funktion in Slack. Allerdings haben die Entwickler den Anspruch, nicht bloß eine Kommunikations- und Kollaborationsplattform anzubieten, sondern sie zu einer offenen und vernetzten Kultur umzubauen.

Hierfür soll Connect sorgen, das Slack erstmals im Juni 2020 einführte. Jedoch konnten Nutzer bislang ausschließlich in gemeinsamen Kanälen miteinander kommunizieren. Nun kommen Direktnachrichten an externe Anwender hinzu. Diese lassen sich über einen Link einladen. Größter Vorteil gegenüber einer E-Mail sollen Sicherheitsaspekte sein, Phishing-Angriffe seien so zum Beispiel ausgeschlossen und auch Spam gebe es nicht.

Außerdem führt Slack eine Verifizierung für Unternehmen ein. Diese erhalten anschließend einen Stern mit Haken neben ihrem Logo. Administratoren können ferner Channel-Anfragen solcher Firmen vorab genehmigen, damit Nutzer später nicht bei jedem neuen Kanal eine Berechtigung einholen müssen. Wie die Direktnachrichten soll die Verifizierung Anfang 2021 zur Verfügung stehen.

Schon jetzt steht hingegen die neue DocuSign-App bereit. So lassen sich elektronische Signaturen für Vorlagen und Umschläge direkt in Slack verwenden. Des Weiteren haben die Entwickler den Workflow-Builder erweitert, mit dem sich nun auch externe Tools in Arbeitsabläufe einbinden lassen. Details hierzu finden Leser im Blogeintrag auf slack.com. Noch dieses Jahr will Slack außerdem Videogeschichten und eine Push-to-Talk-Funktion einführen.

(fo)