E-Mobilität: Antragsflut für Ladesäulen zwingt Server der KfW in die Knie

Beim Start für die Förderung privater Ladesäulen für E-Autos kommt es aufgrund hoher Nachfrage zu Ausfällen der Server der bundeseigenen KfW-Bank.

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(Bild: Smile Fight / shutterstock.com)

Von
  • Tim Gerber

Aufgrund hoher Zugriffszahlen kommt es derzeit zu technischen Problemen und Ausfällen im Online-Antragsportal der bundeseigenen Kreditanstallt für den Wiederaufbau (KfW). Wie ein Sprecher der KfW auf Anfrage von heise online bestätigte, führt vor allem die hohe Nachfrage nach Förderung von Ladessäulen auf Privatgrundstücken, für die heute das Antragsverfahren eröffnet wurde, zu hohen Zugriffszahlen bei den Servern. Man arbeite mit Hochdruck an Lösungen, versicherte der Sprecher gegenüber heise online.

Trotz der Schwierigkeiten mit dem Antragsportal seien Befürchtungen, dass spätere Antragsteller leer ausgehen könnten, unbegründet. Die Mittel von insgesamt 200 Millionen, die vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) für das Förderprogramm bereit gestellt wurden, seien ausreichend, um auch späteren Antragstellern noch Zuschüsse bewilligen zu können, versicherte der Sprecher. Zudem werde man dem BMVI rechtzeitig signaliseren, sobald sich absehen lasse, dass diese Mittel ausgeschöpft werden.

Mit dem Förderprogramm will die Bundesregierung die Verbreitung von E-Autos beschleunigen. Gefördert werden bestimmte Ladesäulen mit einer Leistung von maximal 11 Kilowattstunden. der Strom für ihren Betrieb muss ausschließlich aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden.

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(tig)