ESLint 7.4.0 bietet vorläufigen Workaround für Konfigurationsbug

Zwei Features produzierten Konfigurationsfehler. Die Herausgeber haben einen Workaround gefunden und erarbeiten strengere Regeln für die nächste Hauptversion.

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Version 7.4.0 des Open-Source-Tools ESLint behebt einige Probleme des vorigen Release. Das Werkzeug zur statischen Codeanalyse für JavaScript umfasst zudem ein paar kleinere Neuerungen. Die beiden vorigen Versionen 7.3.0 und 7.3.1 sind erst am 19. und 22. Juni 2020 erschienen, nun schiebt das ESLint-Team ein Reparatur-Release nach.

Ein Problem betraf die Regel eslint-plugin-unicorn, die Entwicklern empfiehlt, reguläre Ausdrücke zu verwenden, die sich nicht in JSON serialisieren lassen. Das Entwicklerteam nimmt die in 7.3.1 eingeführte Änderung im aktuellen Release zurück und verschiebt die Fehlerbehebung auf die nächste Hauptversion, die erzwingen soll, dass Regelkonfigurationen nur JSON-serialisierbare Werte enthalten. Änderungen im RuleTester sollen Nutzern helfen, ihre Schemata vorzubereiten.

Kurz nach der Veröffentlichung von Version 7.3.0 war auch bekannt geworden, dass eslint-config-airbnb (ein Regelsatz, den AirBnB zur Verfügung stellt) nicht stabil läuft, da es in der Konfiguration einer Regel Infinity verwendet. Das Optionsschema der Regel hätte die Verwendung von Infinity von vorneherein ausschließen sollen, was jedoch durch einen Bug im JSON-Schema-Validator Ajv nicht geschah, der Infinity für integer-Werte zuließ. Zur Problembehebung implementierten die ESLint-Entwickler eine Ausnahme im Zusammenspiel mit dem Paket, die Infinity durch Number.MAX_SAFE_INTEGER ersetzt. Der Fehler wurde damit bereits in Version 7.3.1 behoben, wie die aktuellen Release Notes hervorheben.

Weitere Fehlerbehebungen und Änderungen lassen sich den Release Notes entnehmen, mehr Hintergrundinformationen finden Interessierte in der Meldung von heise Developer zum Release der aktuellen Hauptversion ESLint 7.0.

(sih)