Early-Access-Start: Wasser formen mit Breakwaters

Das Survival-Game Breakwaters ist auf Steam im Early Access gestartet. Mit der Möglichkeit Wasser zu manipulieren bringt es ein neues Element ins Genre.

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Von
  • Liane M. Dubowy

Eine tropische Insel, geheimnisvolle Ruinen und Kristalle, mit denen sich das Wasser manipulieren lässt: Breakwaters bringt einige neue Elemente in das Survival-Genre. Bevölkert ist diese Welt unter anderem von kleinen Felsmonstern, rätselhaften grünen Kreaturen, Krabben und Menschen, die nicht immer friedlich gesinnt sind. Wracks und Schatzkarten liefern weitere Ressourcen und andere wertvolle Dinge.

Rund um einen gelben Kristall wird das Wasser zurückgedrängt. Die blau durchzogenen Felsen entpuppen sich erst beim Näherkommen als angriffslustige Gegner.

Mit einem Monat Verspätung ist Breakwaters, ein Indie-Spiel des kleinen Studios Soaring Pixels Games in den Early Access auf Steam gestartet. Fertig werden soll es irgendwann 2022. In diesem Open-World-Survival-Spiel muss man wie in anderen Genre-Kandidaten üblich kämpfen, craften und überleben. Mit Hilfe verschiedenfarbiger Kristalle kann man aber auch mit dem Wasser interagieren, es verdrängen, für Angriffe einsetzen oder seinen Weg lenken. Mit Erdwällen lassen sich eigene Bauten vor Überflutung schützen oder ein Tal fluten.

Mit Hilfe von Kristallen lässt sich das Wasser aus dieser Ruine verdrängen, so dass man auf seinem Boden nach Schätzen graben kann.

Zu Beginn steht eine weitere Figur etwas planlos in der Gegend herum, sie dient als Tutorial, vergibt die ersten Aufgaben und schickt den Spieler oder die Spielerin auf die Reise. Die offene Welt ist eine prozedural generierte tropische Inselkette, um die herum enorme Steintitanen ihre Runden ziehen. Im Laufe des Spiels muss man noch herausfinden, wie diese zu besiegen sind.

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Breakwaters gibt es auf Steam für Windows, für das c’t-angezockt-Video haben wir es mit Proton unter Linux gespielt. Man kann allein oder mit bis zu fünf anderen Leuten spielen.

Breakwaters ist ein Survival-Game mit Potential. Die Entscheidung, das Spiel erst einen Monat später zu veröffentlichen, hat ihm sichtbar gut getan. Eine von uns vorab gespielte Version hatte noch zu viele ungeschliffene Kanten. Ein ganzer Schwung an Updates hat vor dem Release noch viele Fehler und Unzulänglichkeiten beseitigt. Perfekt ist das Spiel trotzdem nicht, doch schließlich ist es im Early Access. An manchen Stellen wirkt die Welt noch etwas leer und man kommt nur langsam voran. Die nächsten Monate werden da sicher noch Feintuning beim Game-Balancing bringen. Schon jetzt macht es allerdings Spaß, die Inselwelt zu erkunden und nachts im Licht der glühenden Pilze die Bewegungen der geheimnisvollen Bäume zu verfolgen.

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(lmd)