Eclipse JKube 1.8 entlässt OpenShift-Gradle-Plug-ins aus der Preview-Phase

Das Update der Plug-in- und Library-Sammlung zum Erstellen Cloud-nativer Java-Anwendungen erlaubt Auswahl von Fragmenten aus mehreren Environment Directories.

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(Bild: Da Da Diamond/Shutterstock.com)

Von
  • Madeleine Domogalla

Mit Version 1.8 hat die Eclipse Foundation ein Update für JKube veröffentlicht. Es handelt sich dabei um ein Tool zum Entwickeln Cloud-nativer Java-Anwendungen, das sich aus einer Sammlung von Plug-ins und Libraries zum Erstellen von Container-Images mit Docker, Googles Jib und Red Hats Source-to-Image-Build-Strategien (S2I) zusammensetzt. Darüber hinaus stellt JKube Werkzeuge für das Überwachen, Logging und Debugging bereit.

Das JKube-Entwicklerteam hat eine Graduierung von Kubernetes- und OpenShift-Gradle-Plug-ins vorgenommen. Damit haben sie keinen Preview-Status mehr und finden im Gegensatz zu Maven-Plug-ins vollständige Unterstützung.

Überdies lassen sich Fragmente ab sofort aus mehreren Umgebungsverzeichnissen (Environment Directories) auswählen. Bis zum Update war es offenbar möglich, je nach ausgewählter Umgebung einen anderen Satz an Fragmenten zu verwenden. Dieses Vorgehen soll besonders dann nützlich gewesen sein, wenn Nutzerinnen und Nutzer unterschiedliche Konfigurationen oder Ressourcen für Umgebungen wie Entwicklung, Staging oder Produktion bereitstellen wollten. Allerdings ließen sich keine gemeinsamen Ressourcen oder Fragmente bereitstellen, die von den verschiedenen Umgebungen gemeinsam genutzt werden können.

Ab sofort ist es Nutzern möglich, zwei verschiedene Profile einzurichten, die sich die Ressourcen aus gemeinsamen Verzeichnissen teilen. Das Code-Beispiel aus dem Blog-Beitrag dient der Veranschaulichung:

<profiles>
  <profile>
    <id>dev</id>
    <properties>
      <jkube.environment>common,dev</jkube.environment>
    </properties>
  </profile>
  <profile>
    <id>prod</id>
    <properties>
      <jkube.environment>common,prod</jkube.environment>
    </properties>
  </profile>
</profiles>

JKube 1.8 kommt mit überarbeiteter Unterstützung für JakartaEE- und JavaEE-basierte Projekte mit dem WebApp-Generator. Der WebApp-Generator verwendet nun standardmäßig Apache Tomcat 10, einen Open-Source-Webserver und Webcontainer, der JakartaEE-basierte Projekte unterstützt. JavaEE-Projekte werden bei Bedarf automatisch nach JakartaEE migriert, da das Projekt im Verzeichnis webapps-javaee liegt. Der Migrationsleitfaden zu Tomcat 10 bietet weitere Informationen zur Neuerung.

Die aktuelle Version von JKube ist über Maven Central verfügbar. Die Installation von JKube erfolgt für Maven-basierte Projekte durch das Hinzufügen des Kubernetes-Maven-Plug-ins oder des OpenShift-Maven-Plug-ins zu den eigenen Plug-in-Dependencies:

<plugin>
  <groupId>org.eclipse.jkube</groupId>
  <artifactId>kubernetes-maven-plugin</artifactId>
  <version>1.8.0</version>
</plugin>

Weitere Informationen zum Release finden sich im Ankündigungsbeitrag sowie auf GitHub.

(mdo)