Elektro-Lkw: Spatenstich für Nikola-Werk in Arizona

Der Elektro-Lkw-Hersteller Nikola hat die Baustelle für ein Werk für schwere elektrische Sattelschlepper in Coolidge, Arizona eröffnet.

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Der Nikola Tre mit Frontlenker-Fahrerhaus für Europa soll in Ulm entstehen.

(Bild: IVECO)

Von
  • Florian Pillau

Lokal emissionsfreie elektrische Sattelschlepper mit Batterie- und Brennstoffzellenantrieb von Nikola sollen künftig auch in Arizona hergestellt werden. Am Donnerstag hat der Lastwagenhersteller die Baustelle für sein Werk in Arizona offiziell eröffnet.

Die erste Bauphase soll Ende 2021 abgeschlossen sein, die zweite in den folgenden 12 bis 18 Monaten. Die Fabrik stellt eine Kapitalinvestition von ca. 600 Millionen US-Dollar dar und wird zunächst die Modelle Nikola Tre und Nikola Two produzieren.

Bei voller Auslastung soll die Anlage jährlich rund 35.000 Sattelschlepper in zwei Schichten fertigen. Die ersten Nikola Tre-Lkw (mit Frontlenker-Fahrerhaus für Europa) werden mit dem Partner IVECO in Ulm produziert, wofür zunächst 40 Millionen Euro für die Modernisierung der Produktionsanlagen in Ulm vorgesehen sind, um. Kurz darauf soll die Produktion im Werk Coolidge aufgenommen werden.

Die Nikola Corporation wurde 2015 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Phoenix, Arizona. Als Konstrukteur und Hersteller von emissionsfreien, batterieelektrischen und wasserstoffelektrischen Fahrzeugen, Antrieben von Elektrofahrzeugen, Fahrzeugkomponenten, Energiespeichersystemen und Wasserstoffstationsinfrastruktur möchte Nikola nach eigenen Worten "die wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen des Handels, wie wir ihn kennen, revolutionieren."

(fpi)