Elektroautos: CATL baut Akkuwerk für Hauptabnehmer Mercedes-Benz in Ungarn

Der chinesische Batteriehersteller CATL baut ein Werk im ungarischen Debrecen, das zuerst vorwiegend die Elektroautoproduktion von Mercedes-Benz beliefern soll.

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Batterie aus mehreren Paketen mit Zellen und Steuerung

(Bild: Mercedes-Benz)

Von
  • Florian Pillau

Der chinesische Batteriehersteller CATL (Contemporary Amperex Technology) baut ein Werk im ungarischen Debrecen, das Mercedes-Benz Lithium-Ionen-Batteriezellen für seine Elektroautoproduktion in Deutschland und Ungarn liefern soll. Das teilt der Autohersteller heute mit.

Laut CATL sollen in das ungarische Werk 7,3 Milliarden Euro investiert werden. Es ist Teil der acht Zellfabriken mit zusammen mehr als 200 Gigawattstunden Batteriekapazität, die Mercedes-Benz bis Ende des Jahrzehnts weltweit zu errichten plant, vier davon in Europa.

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet Mercedes-Benz mit einer Reihe von Batterieproduzenten zusammen. Im März 2022 hatte Mercedes-Benz angekündigt, ACC (Automotive Cells Company) als Gemeinschaftsunternehmen mit dem Autokonzern Stellantis und Saft, der Batteriesparte des französischen Energiekonzerns Totalenergies zu einem europäischen Schwergewicht mit Anspruch auf Weltgeltung aufzubauen.

CATL will darüber hinaus auch andere Elektroautohersteller beliefern. Prominentester Kunde dürfte wohl Tesla sein, aber auch BMW gehört zu den Abnehmern der Produkte von CATL. Ihre Zusammenarbeit hatten Mercedes-Benz und CATL im August 2020 beschlossen.

(fpi)