Elektroauto-Startup Byton fehlt Geld

Die Zukunft des international orientierten chinesischen E-Auto-Startups ist ungewiss.

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Byton will seine Elektroautos mit extragroßen Displays ausstatten.

(Bild: Byton)

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Das chinesische Elektroauto-Startup Byton stellt für sechs Monate seinen Betrieb ein, heißt es in Medienberichten. Die weiteren Aussichten seien wegen finanzieller Probleme für das auch international – unter anderem nach Deutschland – orientierte Unternehmen unklar. Der Vorstand wolle nun schauen, wie es mit Byton weitergehen kann.

Im April hatte Byton den Abbau der Hälfte seiner 450 Arbeitsplätze in den USA angekündigt. Nun sei jeder Arbeitsplatz des Unternehmens weltweit in Gefahr, berichtet das Branchenmagazin The Detroit Bureau. Byton hat seine Zentrale in Shanghai und Niederlassungen im kalifornischen Santa Clara sowie in München.

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Im März dieses Jahres hatte Byton noch bekannt gegeben, dass sein SUV M-Byte ab der zweiten Hälfte 2020 vorbestellbar sein sollte. Für das E-Auto sollen da 65.000 Reservierungen vorgelegen haben, 25.000 davon aus Deutschland. Das Produktionswerk in China ist fertiggestellt, auch liegt von der chinesischen Regierung die Freigabe vor.

Die Coronavirus-Krise kam Byton in die Quere, das Unternehmen verdient bisher kein Geld. In einer geplanten Finanzierungsrunde hielten nun mehrere Geldgeber aus den USA und Japan angekündigte Überweisungen zurück, berichtet die ARD. Chinesische Investoren hätten anscheinend ebenfalls kein Geld gegeben.

M-Byte von Byton – außen und innen (31 Bilder)

Unklar ist, was Byton mit dieser Darstellung symbolisieren wollte.
(Bild: Byton)

(anw)