Elektroautos: Tesla darf in Grünheide Fundament für Gigafactory legen

Der US-Elektroautohersteller darf mit oberflächlichen Bauarbeiten in Gründheide fortfahren – auf eigenes Risiko.

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Mit diesem Symbolbild illustriert Tesla seine Erläuterungen zur geplanten Gigafactory in Brandenburg.

(Bild: Tesla)

Von
  • Andreas Wilkens

Tesla darf mit seinen Arbeiten an der Gigafactory in Grünheide bei Berlin vorläufig fortfahren. Das brandenburgische Landesamt für Umwelt lässt dort Gründungs- und Fundamentarbeiten oberhalb des Grundwasserleiters zu sowie Erdarbeiten, Rohbauten und die Errichtung privater Verkehrsflächen. Die Arbeiten sind sämtlich auf den bereits gerodeten Flächen geplant. Tesla hatte die Zulassung am 8. Juni 2020 beantragt.

Tesla müsste die Arbeiten auf eigene Kosten rückgängig machen, wenn es nicht zu einer Genehmigung kommt, teilte das Umweltministerium Brandenburg mit. Das Verfahren hierfür läuft noch, bis zum 3. August sind die Antragsunterlagen einsehbar. Einwendungen sind bis zum 3. September möglich.

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"Die Zulassung eines vorzeitigen Maßnahmebeginns wird erteilt, wenn unter anderem alle zu beteiligenden Behörden zugestimmt haben und insgesamt eine positive Genehmigungsprognose zur Errichtung der geplanten Gigafactory in Grünheide (Mark) besteht", erläutert das Ministerium. In der Zulassung nicht enthalten seien alle baulichen Anlagen oberhalb der geplanten Pfahlgründungen sowie Bauteile und Leitungen unterhalb des Grundwasserleiters.

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Der Roadster war Teslas erstes Serienauto, das neue Modell soll 2020 auf den Markt kommen.
(Bild: Tesla)

Teslas geänderter Genehmigungsantrag wurde Anfang dieses Monats veröffentlicht. Daraus ging hervor, dass der US-Elektroautohersteller nicht mehr wie zuvor geplant eine Batteriefertigung in Grünheide errichten will. Tesla plant, in Grünheide ab Juli 2021 von 2100 Beschäftigten das Elektro-SUV Model Y zu bauen.

(anw)