Elektroautos aufladen: Ionity bietet einen Tarif mit 35 Cent/kWh

Das Schnelllade-Konsortium Ionity bringt einen Abotarif, bei dem die Kilowattstunde 35 Cent kostet. Das Aufladen eines E-Autos ist dort vergleichsweise günstig.

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An der Ionity-Staion mit einem Mercedes EQA (Test). Hier ist der Mercedes-Tarif (Mercedes Me Charge) am günstigsten.

(Bild: Clemens Gleich)

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  • Clemens Gleich

Das Schnelllade-Konsortium Ionity bietet jetzt einen eigenen Vielladertarif an, der die reinen Energiekosten auf 35 Cent pro kWh senkt. Ohne Abovertrag verlangt Ionity 79 Cent. Der "Ionity Passport" getaufte Tarif kostet in Deutschland 17,99 Euro im Monat und hat 12 Monate Vertragslaufzeit. Ionity bietet ihn in ganz Europa an, behält sich aber länderspezifische Preise vor.

Aufgrund der vergleichsweise hohen Grundgebühr in Verbindung mit der langen Laufzeit lohnt sich der Tarif erst bei einem dauerhaft passenden Ionity-Stromeinkaufsvolumen. Der Break-Even-Punkt gegenüber dem grundgebührfreien Tarif ("Ionity Direct") für 79 Cent, den viele andere Anbieter so durchreichen, liegt bei knapp 41 kWh Ionity pro Monat beziehungsweise 490 kWh pro Jahr.

Ionity empfiehlt selbst, zuerst beim Autohersteller nachzuschlagen, ob der einen eigenen Tarif anbietet, denn die Hersteller locken Elektro-Neukunden gern mit günstigen Ionity-Konditionen. Das ist auch unsere Empfehlung bei Heise/Autos. Bei der Kalkulation sollten Sie an Ionitys häufig preiswertere Mitbewerber denken, die je nach Region ein ebenfalls gut ausgebautes Schnelllader-Netz anbieten, zum Beispiel die EnBW im Süden Deutschlands oder Tesla für die eigene Kundschaft.

(cgl)