Elektronik für Babys und Basteln mit dem MicroBit – Crowdfunding für Maker

Für Maker mit Kindern, Junggebliebene und für Fans hochaufgelöster 3D-Drucke gibt es derzeit auf Crowdfunding-Plattformen einige interessante Projekte.

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Zwei Kinder blicken auf einen bunten Papproboter mit LED-Matrix im Bauch.

(Bild: Foldio)

Von
  • Helga Hansen

Wir haben uns mal wieder auf den Crowdfunding-Plattformen umgesehen und Produkte für Maker gefunden, die über Schwarmfinanzierung realisiert werden sollen. Zumindest eines könnte sogar noch vor Weihnachten ankommen.

Kickstarter & Co.

Mehr interessante Crowdfunding-Projekte:

(Bild: Foldio)

Das Bastelset des Saarbrückener Startups Foldio gibt es nun für den Mikrocontroller BBC micro:bit. Bunte Faltbögen mit leitfähiger Tinte machen dabei interaktive Projekte einfacher. Neben überarbeiteten Anleitungen ist auch ein neues Elternbuch im Set, damit Erwachsene bei Problemen helfen können. Bis zum 3. Oktober läuft das Crowdfunding auf der deutschen Plattform Startnext. Für 35 Euro gibt es das Set mit dem micro:bit V2, der vor rund einem Jahr erschienen ist. Ohne Mikrocontroller sinkt der Preis auf 15 Euro. Außerdem gibt es verschiedene Dankeschöns mit Klassen und Schulsätzen. Aktuell sind rund 2000 Euro der angestrebten 12.000 Euro zusammen gekommen. Im November 2021 sollen die Sets voraussichtlich geliefert werden. Weiterhin direkt von Foldio erhältlich sind die Sets für den Mikrocontroller Calliope mini aus Berlin.

(Bild: Chase Roberts)

Zwei Buttons, eine LED und Logikgatter ergeben beste Babyunterhaltung – so der Programmierer, Bastler und Vater Chase Roberts. Sein Babybuch vermittelt auf knappen sechs Seiten mit Gattern wie AND, OR und XOR Logik-Grundlagen und dürfte neben Kleinkindern auch Erwachsenen beim Elektronik-Einstieg helfen. Ein Jahr soll die Batterie dabei halten und kann anschließend ausgetauscht werden. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 29. September und ist mit über 130.000 Euro deutlich übererfüllt. Ein Buch gibt es dabei ab 24 Euro und sollte ab Januar 2022 im Briefkasten liegen.

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(Bild: Anycubic)

Und noch ein Projekt für Fans des Selbermachens: Über den 3D-Drucker Anycubic Photon Ultra hatten wir bereits im August berichtet. Inzwischen ist die Kampagne dazu gestartet. Mit über 1,6 Millionen Euro ist das Funding-Ziel von rund 85.000 Euro bereits vielfach übertroffen worden. Bis zum 15. Oktober läuft die Kampagne aber noch und bietet spezielle Kickstarter- und Early-Bird-Preise ab 426 Euro für einen Drucker. Das Besondere an dem Gerät ist die Verbindung von Resin und DLP-Technik, durch die besonders feine und gleichzeitig schnelle Drucke möglich sind. Die beim Resindruck nötige Lichtquelle ist dabei ein Projektor mit Digital Light Processing (DLP), der außerdem noch deutlich langlebiger als die sonst verwendeten LC-Displays ist. Die Auslieferung ist ebenfalls ab Januar des kommenden Jahres geplant. (hch)