Ende des Marktmanipulationsverfahrens gegen VW offiziell

Das Landgericht Braunschweig hat das Verfahren gegen die VW-Chefs Herbert Diess und Hans Dieter Pötsch nach Zahlung von Geldauflagen beendet.

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Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch, Vorstandschef Herbert Diess und Ex-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn wird nun nicht mehr vorgeworfen, Anleger nicht rechtzeitig über die Risiken des Dieselbetrugs informiert zu haben.

(Bild: Volkswagen)

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Das Landgericht Braunschweig hat die Einstellung des Strafverfahrens wegen möglicher Marktmanipulation gegen VW-Chef Herbert Diess und VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch bestätigt. Man habe diesen Schritt beschlossen, „nachdem eine Geldauflage in Höhe von jeweils 4,5 Millionen Euro an die Staatskasse gezahlt worden ist”, teilte das Gericht am Mittwoch (20. Mai 2020) mit. Die zuständige 16. Wirtschaftsstrafkammer habe das Verfahren „endgültig eingestellt”.

Die Anklage gegen die beiden Top-Manager wegen angeblich zu später Information von Anlegern vor dem Auffliegen von Volkswagens Abgasbetrug 2015 war im September vorigen Jahres von der Braunschweiger Staatsanwaltschaft erhoben worden. Über Zulassung oder Ablehnung hatte das Gericht noch nicht entschieden, die Frage lag zuletzt in einem Zwischenverfahren. Volkswagen hatte schon am Dienstagabend (21. Mai) erklärt, die Einstellung zu begrüßen.

(fpi)