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Energie-Projekte für smarte Maker

Wie man Sonnenenergie für eigene Projekte nutzt und weniger Energie verschwendet, zeigen wir in der Make-Ausgabe 4/22 – natürlich mit Projekten zum Selberbauen.

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Von
  • Akos Fodor

Energie zu erzeugen und zu sparen, ist generell eine gute Idee, schont die Umwelt und das Portemonnaie. Außerdem schlägt doch jedes Maker-Herz höher, wenn ein Problem einfach und genial gelöst werden kann. Gleich vier spannende Projekte zum Thema Energie gibt es in der Make-Ausgabe 4/22 zu entdecken.

Make 4/22

Mehr zum Thema gibt es in Ausgabe 4/22 der Make.

So unerträglich die Sommerhitze auch sein kann: Die Sonne liefert kostenfreie Energie, die wir mit dem passenden Equipment wunderbar für kleine und größere Projekte nutzen können. Zum Beispiel, um einen Mikrocontroller dauerhaft mit Energie zu versorgen, sogar nachts. Wie das geht, zeigt Heinz Behling mit seiner autarken Wetterstation, die das ganze Jahr über die Lufttemperatur und -feuchtigkeit, den Luftdruck sowie die Windgeschwindigkeit und -richtung misst. Ohne einen Energiespeicher ist das natürlich nicht möglich. Dieser wird allerdings mithilfe von Sonnenenergie geladen. Wie man die benötigte Akku-Kapazität berechnet, was es beim Laden zu beachten gibt und wie man dadurch Projekte vom Stromnetz unabhängig machen kann, wird in der Make-Ausgabe 4/22 eingehend erklärt.

Wer mithilfe eines Solarpanels Strom in den eigenen Haushalt einspeisen möchte und keinen Platz (mehr) auf dem Balkon oder Dach findet, sollte einen Blick auf den Solartisch von Guido Burger und Klaus-Uwe Gollmer werfen. Im Heft 4/22 beschreiben die beiden Autoren, wie der Tisch in wenigen Schritten einsatzbereit ist, geben wertvolle Tipps und nutzen die Gelegenheit, praktisches Wissen zum Thema Energie zu vermitteln. So erklären sie z.B., wie man die kontinuierliche Grundlast des eigenen Haushalts messen kann, wie der Strom zu unterschiedlichen Tageszeiten zusammengesetzt ist, und welchen Unterschied es macht, wann wir Sonnenenergie in das Netz einspeisen und wann nicht.

Dass man mit einer Styroporbox mehr als nur gekühlte Lebensmittel transportieren kann, demonstriert Peer Stelldinger mit seinem Projekt Kreuzstromwärmetauscher. Bei der Inbetriebnahme des Taupunkt-Lüfters aus der Make 1/22 ist ihm nämlich aufgefallen, dass der Keller zwar trocknet, jedoch gleichzeitig abkühlt, weil warme Luft aus- und kalte Luft einströmt. Um diesem Wärmeverlust entgegenzuwirken, hat er mit einfachen Mitteln einen Kreuzstromwärmetauscher entwickelt. In der Make-Ausgabe 4/22 erklärt er in seinem Artikel das Wärmetausch-Prinzip, den Aufbau und wie das Gerät mit dem Taupunkt-Lüfter verbunden werden kann. Die Testresultate überzeugen: Mit einem Wirkungsgrad von ungefähr 85% bleibt ein Großteil der Wärme im Gebäude – Energie, die sonst verpufft wäre.

Das Funktionsprinzip des selbstgebauten Kreuzstromwärmetauschers

Überall im Haushalt direkt auf warmes Wasser zugreifen zu können, hat seinen Preis. Denn das geht nur, wenn der Warmwasser-Kreislauf stetig warmes Wasser bereit hält. Das Problem: Die Wärme kann nicht lange in den Rohren gespeichert werden. Deswegen wälzt eine Zirkulationspumpe mehrmals am Tag den Warmwasser-Kreislauf um und die Therme heizt, auch wenn wir z.B. gar nicht zu Hause sind oder schlafen. Das geht auch smarter, und zwar mithilfe einer selbst gebauten Zirkulationspumpen-Steuerung, wie Uwe Rohne sie in der Make-Ausgabe 4/22 beschreibt. Ein ESP8266 und ein Thermosensor machen es möglich und aktivieren die Umwälzung erst bei Bedarf. Das erfordert zwar eine kleine Umstellung, aber was an Komfort eingebüßt wird, verringert den CO2-Fußabdruck und macht sich in der Urlaubskasse positiv bemerkbar.

Die Ausgabe 4/22 ist online und am Kiosk erhältlich. Mit einem unserer Abos lag das Heft sogar bereits im Briefkasten. Außerdem können Sie die Make bequem als Printversion oder PDF im Heise Shop bestellen. Wenn Sie die Make lieber digital lesen, können Sie das in unseren Apps für iOS und Android. Online finden Sie auch das Inhaltsverzeichnis der Make 4/22.

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(akf)