Entwicklungsumgebung: Beta von IntelliJ IDEA 2021.2 unterstützt M1-Chips

Insbesondere Apple-Nutzer dürften sich über das Update der Entwicklungsumgebung freuen [--] die Beta bringt den Async Profiler für M1-Chips am Mac zum Laufen.

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(Bild: Peshkova / shutterstock.com)

Von
  • Silke Hahn

JetBrains hat die erste Beta der Version 2021.2 seiner Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA veröffentlicht. Das Entwicklungsteam von JetBrains hat dem Blogeintrag zufolge den Async Profiler für den Einsatz am Mac optimiert, die Beta unterstützt erstmals die neuen M1-Chips. Ansonsten entsprechen die Neuerungen im Wesentlichen dem, was die Early Access Previews bereits eingeführt hatten.

Die wichtigsten Features von IntelliJ IDEA 2021.2 (Beta) sind unter anderem die projektübergreifende Analyse von Java-Projekten, das Auslösen von Aktionen beim Speichervorgang, eine neue UI (Nutzeroberfläche) zum Verwalten von Maven- und Gradle-Abhängigkeiten, die GPG-Signatur für Commits sowie eine Reihe von Änderungen bei Prüfvorgängen der Pre-Commits.

Darüber hinaus bietet die neue Version den Herausgebern zufolge einen Schnellzugriff auf Eclipse-Projekte und eine Reihe automatisierter Abläufe: So sollen sich geteilte Indizes für Spring-Boot-Projekte neuerdings automatisch herunterladen lassen, und es besteht eine automatische Migrationsmöglichkeit von Java EE zu Jakarta EE. In den Einstellungen der IDE (Integrated Development Environment) gibt es eine Reihe neuer fortgeschrittener Optionen, und die Farbeinstellungen für öffentliche, geschützte sowie private Java-Bestandteile wie Methoden, Felder und Klassen hat JetBrains nach eigenen Angaben für eine bessere Sichtbarkeit und Darstellung überarbeitet.

Wer sich noch nicht im Early-Access-Programm zu den Neuerungen informiert hat, darf sich jetzt mit den neuen Features vertraut machen, hier ein Vorgeschmack: Browserseiten erhalten einen automatischen Reload, sobald es innerhalb der IDE zu Änderungen kommt, das JetBrain-eigene Web-Framework Ktor hat die lange geplante Integration geschafft und die neue Ausgabe der IDE soll die Programmiersprache Kotlin besser unterstützen als Vorgängerversionen. Außerdem wartet der Editor mit einer Reihe neuer Default-Eigenschaften auf, die sich benutzerdefiniert auch deaktivieren lassen. Der seit Juli aktivierte automatische Browser-Reload soll laut Vorschau-Meldung mit allen gängigen Browsern funktionieren und ist in den Debugging-Einstellungen nachträglich aktivier- sowie deaktivierbar. Auch das Bereinigen von Caches und Log-Dateien soll nun automatisiert geschehen.

Weitere Hinweise, insbesondere zur Ktor-Integration, lassen sich der heise-Developer-Meldung zum Early Access Program (EAP) entnehmen, die Originalbeiträge zu der Serie EAP-Meldungen von hat JetBrains im Blogeintrag zur Beta von IntelliJ IDEA 2021.2 verlinkt.

(sih)