Entwicklungsumgebung: Die Eclipse-IDE bekommt eine eigene Arbeitsgruppe

Die Eclipse IDE Working Group soll die Weiterentwicklung und den Einsatz der Entwicklungsumgebung fördern.

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  • Rainald Menge-Sonnentag

Gut 20 Jahre nach dem ersten Release der Eclipse IDE hat die Foundation eine Arbeitsgruppe gegründet, die den Einsatz und die Weiterentwicklung der Entwicklungsumgebung vorantreiben soll. Die Eclipse IDE Working Group ist die neunzehnte Arbeitsgruppe unter dem Schirm der Stiftung.

Als Gründungsmitglieder haben sich Bosch, EclipseSource, IBM, Kichwa Coders, Renesas, SAP, VMware und Yatta Solutions zusammengetan. Die Gruppe will die für die Entwicklung der IDE verantwortliche Open-Source-Community fördern und ist für die Governance zuständig. Dazu will sie Orientierungshilfen geben und sich um die Planung sowie die Prozesse und Techniken rund um die Entwicklungsumgebung kümmern. Zusätzlich soll sie sich für die verstärkte Anwendung der IDE einsetzen.

Mit der Gründung setzt die Foundation ein spätes Zeichen für die große Bedeutung, die sie der Eclipse IDE zuspricht. Mike Milinkovich, Executive Director der Eclipse Foundation, spricht von Downloads im zweistelligen Millionenbereich und gesammelten Investitionen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar.

Daher verwundert es fast, dass bisher noch keine eigene Arbeitsgruppe existiert hatte. Die achtzehn weiteren Gruppen sind unter anderem für Jakarta EE, Cloud-native Entwicklungswerkzeuge, Edge-Computing, OSGi, die Auszeichnungssprache AsciiDoc und das Internet der Dinge zuständig.

Weitere Details lassen sich dem Blogbeitrag von Mike Milinkovich und der offiziellen Pressemitteilung entnehmen. Demnach hat die Eclipse Foundation die neue Arbeitsgruppe passend zum frischen Release der Entwicklungsumgebung als Eclipse IDE 2021-06 verkündet, die neben der Integration von Java 16 Ergänzungen im Terminal und für die Versionsverwaltung mit Git mitbringt.

(rme)