Entwicklungsumgebung: Eclipse Theia 1.21 bringt Neues für die Benutzeroberfläche

Lange Benachrichtigungen lassen sich ein- und ausklappen, Tabs lassen sich alle auf einmal schließen – diese und weitere Neuerungen sind Teil des Updates.

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(Bild: Naypong Studio / shutterstock.com)

Von
  • Madeleine Domogalla

Die Eclipse Foundation hat Version 1.21 von Theia veröffentlicht, einer Plattform zum Erstellen von Desktop- und Web-basierten IDEs. Das Update bringt einige Änderungen und neue Funktionsweisen für die Benutzeroberfläche.

Mit Version 1.0, die Ende März 2020 erschienen ist, wurde Theia als "echte" Open-Source-Alternative zu Microsoft Visual Studio Code gehandelt. Beiden gemeinsam ist der Monaco-Editor als Unterbau, was offenbar dabei geholfen hat, dass sich die über 16.000 Erweiterungen für VS Code auch mit Theia nutzen lassen sollen.

Offenbar erscheint monatlich eine Minor-Version. Theia 1.21 umfasst laut Blogbeitrag 36 verarbeitete Pull Requests, darunter beispielsweise einen neuen Kontext-Schlüssel, der die Anzeige der Call-Hierarchie für Elemente ermöglichen soll – sofern diese von vscode-reference-view unterstützt wird. Um dies zu überprüfen, klicken Nutzerinnen und Nutzer mit der rechten Maustaste auf eine Funktion in TypeScript oder eine Methode in Java und wählen Show Call Hierarchy.

Theia 1.21 fügt darüber hinaus dem Kontextmenü eines geöffneten Tabs einige neue Funktionsweisen hinzu. Beispielsweise lassen sich nun offenbar alle gespeicherten Editoren via Close All schließen, der Pfad zur angezeigten Datei lässt sich kopieren und das Layout teilen, um mehrere Editoren nebeneinander anzuzeigen.

Bei längeren Notifikationen lassen sich die Hinweise ein- und ausklappen, sodass lange Nachrichten nicht den gesamten Bildschirm füllen, und Nutzerinnen und Nutzer bei Bedarf dennoch alle wichtigen Informationen erhalten.

Theia ist ein Unterprojekt der Eclipse Cloud Development Tools Working Group (ECD WG). Seinen Ursprung hat es 2016 durch die Zusammenarbeit von Ericsson und der Kieler Firma TypeFox, denen sich über die Jahre hinweg weitere Unternehmen und Organisationen wie ARM, Arduino, EclipseSource, Gitpod, Google, IBM, Red Hat und SAP zwecks Weiterentwicklung angeschlossen haben.

Nähere Informationen zum Release finden sich im Beitrag auf dem EclipseSource-Blog.

(mdo)