Entwicklungsumgebung: Googles Cloud Shell Editor erweitert Sprachunterstützung

Support für Go, Java, .NET, Python und Node.js gehört zum Repertoire der aktuellen Version des Befehlszeilen-Editors von Google.

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(Bild: Shutterstock/Milos Milosevic)

Von
  • Madeleine Domogalla

Google hat ein Update für den Befehlszeilen-Editor Cloud Shell veröffentlicht. Das Werkzeug bietet Entwicklern eine Befehlszeilenumgebung in der Cloud. Entwickler können somit ihren Code und ihre Konfigurationsdateien bearbeiten, ohne den Browser verlassen zu müssen.

Das Update erweitert das Tool um eine Online-Entwicklungsumgebung. Um eine Cloud-native Entwicklung zu ermöglichen, unterstützt der Editor nun Cloud-Code-Plug-ins. Cloud Code hält eine Sammlung von IDE-Plug-ins bereit, die ursprünglich für IntelliJ IDEA und Visual Studio Code verfügbar waren. Cloud Shell unterstützt nun diese Plug-ins und erweitert die Funktionen.

Neben einer integrierten Kubernetes- und Cloud Run-Entwicklungs- und Debugging-Umgebung finden sich integrierte Container-Tools wie Minikube, Skaffold, Buildpacks und Jib, um lokale Emulatoren und kontinuierliches Feedback für eine schnellere lokale Entwicklung bereitzustellen. Das Update integriert darüber hinaus einen API-Explorer, der die Einbindung von Google APIs in Anwendungen vereinfachen soll.

Zu den Neuerungen zählt auch eine umfassende Sprachunterstützung für die Programmierplattformen Go, Java, .NET, Python sowie Node.js. Darin enthalten sind Bearbeitungsfunktionen wie Syntax-Highlighting, Code Suggestion, Linting, Code-Navigation, Refactoring, Testing sowie eine offenbar intuitive Debugging-Unterstützung.

Neben zusätzlichen Funktionen, wie einer integrierten Quellenkontrolle über Git, bringt das Update Unterstützung für IDE-Workspaces, die die Zusammenarbeit im Team und die Arbeit über mehrere Projekte hinweg fördern soll. Der Cloud Shell Editor greift auf die bestehenden Theia-Entwicklungsfunktionen zurück, denn die neue Version wird von der Theia-IDE-Plattform von Eclipse unterstützt. Eclipse Theia ist eine erweiterbare Plattform zur Entwicklung mehrsprachiger Cloud- und Desktop-IDEs.

Somit führt der Editor Quellcode-Kontrollaufgaben auf Basis von Theia aus. Zu den vorhandenen Funktionen zählt beispielsweise das Untersuchen von Codebeispielen, das Klonen eines Repository. Entwickler erhalten die Möglichkeit, IDE-Arbeitsbereiche zu erstellen und somit zwischen verschiedenen Projekten zu wechseln. Die Konfiguration der IDE sowie der Debugging-Umgebung wird direkt im Quellcode definiert.

Nähere Informationen zur jüngsten Veröffentlichung für den Cloud Shell Editor finden sich auf dem Google-Cloud-Blog. Darüber gelangen Interessierte auch zum Cloud-Run-Quickstart sowie zur Preview, um die Neuerungen zu testen.

(mdo)