Ermittlungen gegen PSA: Abgasbetrug auch bei Mitsubishi, Peugeot und Citroën?

Im Zuge der Aufklärung des Abgasbetrugs ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen Mitarbeiter des früheren PSA-Konzerns wegen Steuergeräten von Continental.

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Motorsteuergeräte von Continental ähnlich dem im Bild wurden auch von Volkswagen und PSA verwendet. Der Verdacht steht im Raum, dass darauf betrügerische Software lief.

(Bild: Continental)

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  • dpa

Im Verfahren um möglicherweise manipulierte Dieselmotoren ermittelt die Frankfurter Staatsanwaltschaft nun auch gegen unbekannte Mitarbeiter des früheren PSA-Konzerns. Eine entsprechende Information der Wirtschaftswoche bestätigte heute eine Sprecherin der Anklagebehörde, ohne nähere Einzelheiten mitzuteilen.

Dem Bericht zufolge geht es um Motoren, die in SUV-Fahrzeuge der Marken Mitsubishi, Peugeot und Citroën eingebaut wurden. Die Steuerungsgeräte sollen vom Zulieferer Continental stammen, bei dem zwei vormalige Mitarbeiter unter dem Verdacht der Beihilfe zum Betrug stehen.

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Mitte September 2015:  Die US-Umweltschutzbehörde EPA beschuldigt den Volkswagen-Konzern, Diesel-PKWs der Baujahre 2009 bis 2015 mit einer Software ausgestattet zu haben, die die Prüfungen auf US-amerikanische Umweltbestimmungen austrickst. Zu ähnlichen Untersuchungsergebnissen ist auch das California Air Resources Board (CARB) gekommen. Beide Behörden schicken Beschwerden an VW. (Im Bild: Zentrale der EPA in Washington D.C.)
(Bild: EPA
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(fpi)