Erweiterungen für "Microsoft Flight Simulator": Wettfliegen und Volocopter

Wettfliegen im Flugsimulator: Microsoft hat die Erweiterung "Reno Air Race" für den Flight Simulator angekündigt. Außerdem kommt ein Volocopter-Flugtaxi.

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(Bild: Microsoft)

Von
  • Daniel Herbig

Microsoft hat die erste große Erweiterung für den "Flight Simulator" angekündigt: In der "Reno Air Race Association" kann man im Mehrspielermodus gegen andere Spielerinnen und Spieler um die Wette fliegen. Laut Microsoft ist das den STIHL National Championship Air Races nachempfunden. Es ist der erste kompetitive Mehrspielermodus, der im Flugsimulator Einzug hält.

Trailer zum kompetitiven Mehrspieler-Modus des Flugsimulators

Das Erweiterungspaket soll im Herbst erscheinen, mit zusätzlichen Details hält sich Microsoft aber noch zurück. Teil der Erweiterung sollen mehrere besonders schnelle Flugzeuge sein, die in den Rennen antreten können. Ebenfalls im Herbst soll eine Erweiterung um den kommenden Film "Top Gun" erscheinen.

Die Ankündigung stammt aus dem Xbox-Event, das Microsott im Vorfeld der Gamescom veranstaltet hat. Dort gab es auch neue Details zum World Update VI, das mehr Details für zahlreichen Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz verspricht. Auch die Landschaft in der D/A/CH-Region hat Microsoft für das kommende Update überarbeitet. Zusätzlich gibt es 100 Points of Interest und mehrere detailgetreue Flughäfen, darunter Lübeck, Suttgart, Klagenfurt und St. Gallen.

Trailer zum DACH-Update für den "Microsoft Flight Simulator"

Das World Update VI soll ab dem 7. September im Ingame-Marktplatz des Microsoft Flight Simulator zum Download bereitstehen. An diesem Datum fügt Microsoft auch die Junkers JU-52 aus dem Jahr 1930 im Flugsimulator spielbar werden. Das deutsche Transportflugzeug wird das erste in einer Reihe von "Local Legends", die Microsoft in Zukunft für seinen Flugsimulator veröffentlichen möchte.

Die Junkers JU-52 wird im Flugsimulator detailgetreu nachgestellt. Wer das deutsche Kult-Flugzeug spielen möchte, muss 15 Euro zahlen.

(Bild: Microsoft)

Dabei soll es sich um lokale Flugzeuge handeln, die international nur wenig bekannt sind. Beim Gamescom-Stream verglich Microsoft das Vorgehen mit einem "digitalen Museum für Flugzeuge", die detailgetreu im Flugsimulator wiedergegeben werden sollen. Beispielsweise holte sich Microsoft Unterstützung von einem Piloten, der eine der letzten Junkers JU-52 gefolgen hat. Das hat seinen Preis: Die Junkers JU-52 kostet 15 Euro. Im November soll außerdem das Flugtaxi Volocity der deutschen Firma Volocopter im Flugsimulator Einzug halten.

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(dahe)