Facebook lässt Polit-Werbung in den USA erstmals seit Wahl wieder zu

Damit Kandidaten keine Falschinformationen verbreiten oder Gewalt-aufstachelnde Aussagen treffen, wurde die Werbung im Wahlkampf ausgesetzt.

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(Bild: vasilis asvestas/Shutterstock.com)

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  • dpa

Facebook hebt den zur Präsidentenwahl verhängten Stopp von Werbung mit politischen Inhalten in den USA wieder auf. Von Donnerstag an könnten wieder Anzeigen unter anderem zu Wahlen und sozialen Themen geschaltet werden, kündigte das Online-Netzwerk am Mittwoch an.

Facebook hatte vor der Wahl im November unter anderem erklärt, mit der Werbepause wolle man "Verwirrung oder Missbrauch" vorbeugen.

Eine große Sorge für das Online-Netzwerk war damals, dass sich ein Kandidat vor Bekanntgabe der offiziellen Ergebnisse zum Sieger erklären oder das Wahlergebnis nicht anerkennen könnte. Exakt das tat Donald Trump dann auch – er behauptete ohne jegliche Belege, nur durch massiven Betrug um den Wahlsieg gebracht worden zu sein. Nach der Attacke seiner Anhänger auf das Kapitol in Washington wurde Trump bis auf Weiteres von der Facebook-Plattform verbannt. Zuvor versah Facebook seine Posts mit Warnhinweisen.

Als Anzeigen können Beiträge gegen Bezahlung in die Nachrichtenströme der Nutzer gebracht werden. Google hob seinen zur US-Wahl verhängten Stopp für Anzeigen mit politischen Inhalten vor kurzem ebenfalls auf. Twitter verzichtet seit einiger Zeit ganz auf solche Werbung.

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(kbe)