Fast unsichtbare Entwickler: GitHub führt private Profile ein

Ab sofort lassen sich GitHub-Profile als privat markieren. So versteckt der Dienst einige, aber nicht alle Informationen vor Dritten.

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Von
  • Moritz Förster

GitHub führt private Profile ein: Nutzer können ihr Konto bei der Versionsverwaltungsplattform ab sofort für Dritte in vielen Bereichen unsichtbar machen. Hierzu genügt ein Klick in den individuellen Einstellungen. Die Option ließ sich seit April als Teil einer Beta-Phase testen, nun ist sie allgemein verfügbar.

Bei einem privaten Profil versteckt GitHub die Aktivitätsübersicht und den Feed der Beiträge sowie die erreichten Achievements und Highlights. Ebenso können andere Anwender nicht mehr die Beitragsübersicht, die Anzahl und Identität der Follower sowie die zugehörigen Buttons einsehen. Auch lässt sich nicht mehr erfahren, welchen Organisationen jemand angehört und auch viele Tabs wie zu Projekten, Paketen und Sponsoren verschwinden.

In jedem Fall bleiben jedoch das Profilbild, die Biografie und README einsehbar – so ein Nutzer diese hinterlegt hat. Außerdem können Anwender mit einem privaten Profil kein Sponsoring mehr erhalten. Auch bleibt die eigene Aktivität so in vielen anderen – unter Umständen begehrenswerten – Bereichen unsichtbar, unter anderem auf der Trending-Seite. Allerdings bleiben Einreichungen in öffentlichen Repositories selbst mit einem privaten Profil stets publik, einige Aktivitäten lassen sich zudem über die API abrufen. Welche hierunter fallen, geht aus der Ankündigung nicht hervor.

Zum Start gibt es keine Option, nur Teile dieser Informationen als privat zu markieren – entweder ist das komplette Profil öffentlich oder privat. Private Repositories bietet GitHub schon länger an, seit Anfang 2019 lassen sie sich kostenlos nutzen. Hauptkonkurrent GitLab offeriert bereits private Profile und Repositories.

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(fo)