Fernweh - Die Bilder der Woche (KW 31)

Mit den Bildern dieser Woche lassen uns die Galeriefotografen von fernen Orten träumen.

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Mit seiner Aufnahme weist Thomas Bartel entlang eines Feldwegs zum Horizont. Dort türmt sich eine große Wolke auf. Ein Blick in die Ferne, der zum Nachdenken anregt.

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Sommer, Urlaub, Reisezeit. Während wir in den vergangenen Jahren ungetrübt unserer Reiselust nachgeben konnten, schränkt uns nun die weltweite Corona-Pandemie in unserer Bewegungsfreiheit ein. Doch Ausflugsziele in unmittelbarer Nähe gibts genug und damit auch die Gelegenheit, die Landschaft vor der eigenen Haustür besser kennenzulernen.

Trotzdem bleibt ein Hauch von Fernweh und die Sehnsucht nach dem Moment, wenn man wieder uneingeschränkt andere Kulturen und Kontinente erkunden kann. Mit den Bildern des Tages in der vergangenen Woche drücken unsere Galeriefotografen dieses Gefühl sehr gut aus. In die Weite blickend erlauben sie uns, von fernen Zielen zu träumen.

So nimmt uns Galeriefotograf Olli Bs O mit nach Kanada zu einem Eisberg bei Twillingate. Einen weiteren Sehnsuchtsort fotografierte Jörg Buscher auf seiner Reise durch Indien. Mit dem Blick zum Wetterstein, dessen Gipfel leuchtend orange im Abendlicht erstrahlt, zeigt uns Galeriefotograf AndiKausG, dass überwältigende Naturlandschaften auch hier in Deutschland zu finden sind. Auch wenn Claus Müller von einem Sandsturm überrascht wurde: seine Aufnahme vom Strand in St. Peter Ording macht Lust auf Meer.

Alle Bilder der Woche sehen Sie in unserer Bilderstrecke. Lassen Sie sich von den Eindrücken überraschen und lassen Sie die Stimmungen auf sich wirken.

Bilder der Woche (Kw 31) (7 Bilder)

Amber Fort, Jaipur in Indien

Jörg Buscher reizt es, seine persönlichen Eindrücke und teilweise auch extremen Erfahrungen auf Reisen an ungewöhnlichen und fernen Orten fotografisch abzubilden. Während einer Nordindienreise führte ihn seine Tour über Dheli, Udaipur und Agra unter anderem auch nach Fort Amber. Zur Entstehung seines Bildes schreibt er: "Ich fand das Motiv spannend, da die Burganlage eine gewisse Asynchronität aufweist. Diese folgte sicherlich damaligen Notwendigkeiten. In der jetzigen Zeit, in der gerade Linien in der Architektur vorherrschen, wirkt diese exotisch. Bei der Aufnahme war mir wichtig, keine neuzeitliche Elemente auf das Bild zu bringen." Das Motiv steht für die starken Kontraste, landschaftlich, grafisch wie auch gesellschaftlich: Das Aufeinandertreffen von Geschichte und Gegenwart, der starke Gegensatz von Arm und Reich, die farbliche Trennung zwischen oben und unten. "Die Stadt wirkt dunstig und unsauber und dieser Eindruck täuscht nicht, die Burg klar und erhaben. Diesen Kontrast habe ich leicht verstärkt, indem ich die Blautöne der Stadt im Hintergrund und die natürlichen Warmtöne der Burg im Vordergrund leicht verstärkt habe, um so einen Kalt-Warm Kontrast zu erzielen."
(Bild: Jörg Buscher alias gsxr1000 )

(ilk)