Fire TV Stick: Zwei neue Modelle runden Sortiment ab

Mit dem Fire TV Stick und dem Fire TV Stick Lite bietet Amazon zwei Streaming-Player für unter 40 Euro an.

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(Bild: Amazon Devices)

Von
  • Nico Jurran

Der Fire TV Stick ist wieder da: Im Rahmen seiner virtuellen Presse-Events aus Seattle hat Amazon am Donnerstag eine überarbeitete Fassung der nach eigenen Angaben meistverkaufen Variante seines Streaming-Gerätes präsentiert.

Der bietet nun laut Hersteller einen verbesserten Quad-Core-Prozessor mit 1,7 GHz, der ihn 50 Prozent leistungsstärker macht als die Vorgängergeneration. Eine echte Konkurrenz zum Topmodell Fire TV Stick 4K wird der Neuling damit aber nicht: Zwar kann er HDR-Bilder ausgeben, allerdings maximal in 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde.

Der neue Fire TV Stick unterstützt laut Amazon außerdem Dolby Atmos für immersiven Sound bei kompatiblen Inhalten und Lautsprechern. Sollte dies Netflix umfassen, dürften sich Nutzer des Fire TV Stick 4K ärgern, dass dies bei ihrem Gerät bis heute nicht der Fall ist –, obwohl Amazon bei der Vorstellung des Fire TV Cube zur IFA 2019 versprochen hatte, zeitnah Abhilfe zu schaffen.

Die Alexa-Sprachfernbedienung des neuen Fire TV Stick besitzt dedizierte Tasten zum Einschalten, Regeln der Lautstärke und zur Stummschaltung, um kompatible Fernsehgeräte, Soundbars und A/V-Receiver bequem zu steuern. Bei verbesserter Leistung verbraucht der neue Fire TV Stick laut Amazon 50 Prozent weniger Strom als die Vorgängergeneration. Das Dualband- und Dual-Antennen-WLAN-Modul unterstützt 5-GHz-Netzwerke für stabileres Streaming und soll so weniger Verbindungsabbrüche haben.

Der neue Fire TV Stick kostet 38,98 Euro und kann bereits vorbestellt werden. Die Auslieferung soll in der kommenden Woche beginnen.

Mit dem Fire TV Stick Lite für 29,23 Euro will Amazon zudem einen neuen, erschwinglicheren Einstieg ins Full-HD-Streaming bieten. Das Streaming-Gerät ist laut Entwickler ebenfalls 50 Prozent leistungsstärker als die Vorgängergeneration und bietet auch HDR-Unterstützung.

Der Fire TV Stick Lite wird mit der neuen Alexa-Sprachfernbedienung Lite ausgeliefert, mit der Kunden Inhalte per Sprache finden, starten und steuern können.

Amazon hat die Fire-TV-Oberfläche überarbeitet. Neu hinzugekommen ist unter anderem eine Leiste mit den verschiedenen Videostreamingdiensten, die auf dem Gerät verfügbar sind.

(Bild: Amazon Devices)

Auch die Fire TV-Oberfläche wurde überarbeitet und soll nun ein intuitiveres, einfacheres und individuelleres Erlebnis bieten. Das Hauptmenü befindet sich nun in der Mitte des Bildschirms. Kunden können direkt den bevorzugten Streaming-Dienst ansteuern oder über unterstützte Apps scrollen, um schnell einen Blick auf den Inhalt zu werfen oder die Wiedergabe zu starten.

Eine neue Browsing-Funktion ermöglicht sowohl breite als auch spezifische Suchen nach Genre (zum Beispiel Komödien, Action) und hilfreichen Kategorien (zum Beispiel Kinder & Familie, Apps). Ebenso wurde die Sprachsteuerung überarbeitet: Mit "Alexa, geh zu Live" kann man künftig zur Live TV-Senderliste springen, mit "Alexa, geh zur Mediathek" scrollt man durch Sendungen.

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Die neuen Benutzerprofile bieten bis zu sechs Mitgliedern eines Haushalts ein personalisiertes Erlebnis – unter anderem mit individuellen Inhaltsempfehlungen, Streamingverlauf, Merklisten, bevorzugten Einstellungen und mehr. Das Wechseln von Benutzerprofilen soll mit "Alexa, wechsle zu meinem Profil" funktionieren, da Alexa laut Amazon automatisch die Stimme erkennen und zum entsprechenden Profil wechseln soll.

Mit dem Redesign des Fire-TV-Erlebnisses unterstützt Fire TV Cube auch Video-Anrufe an Alexa-Kontakte. So lässt sich eine kompatible Logitech-Webcam anschließen, um über den größten Bildschirm mit Freunden und der Familie in Kontakt zu bleiben. Alexa-Video-Anrufe sollen im Laufe des Jahres verfügbar sein.

(nij)