Fitbit-Tracker und Smartwatches ab 2023 nur noch mit Google-Konto

Die Übernahme durch Alphabet hat Folgen: Fitbit-Geräte lassen sich ab dem nächsten Jahr nur noch mit einem Google-Konto aktivieren.

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Fitbit

Fitbit Charge 3 Fitness-Tracker: Die Aussicht, dass alle Fitbit-Daten bei Google landen könnten, schreckt Kunden vorerst nicht ab.

(Bild: dpa, Richard Drew/AP/dpa)

Von
  • Markus Will

Nach der letztjährigen Übernahme des Fitnesstracker-Herstellers Fitbit beginnt der Google-Mutterkonzern Alphabet nun mit der Integration der Geräte in das Google-Universum. Ab 2023 soll die Registrierung bei Fitbit und Aktivierung neuer Geräte nur noch über ein Google-Konto erfolgen.

Fitbit ist ein Anbieter von Fitnessuhren und -Trackern, die bei der Überwachung des eigenen Fitnessstands helfen und zum Sport treiben motivieren.

Auf ihrer Website kündigt Fitbit an, dass "im Laufe des Jahres" 2023 die Dienste über Google-Konten nutzbar werden. Das betrifft das Registrieren bei Fitbit sowie das Aktivieren neuer Geräte, die nach der Google-Kontenintegration auf den Markt kommen sollen. Außerdem betrifft es das Aktivieren bestimmter Fitbit-Dienste, die Google-Funktionen bereits nutzen.

Fitbit-Konten bereits aktivierter Dienste sollen sich bis wenigstens Anfang 2025 nutzen lassen. Für weitere Informationen bietet der Smartwatch-Hersteller eine englischsprachige FAQ an.

Die Übernahme von Fitbit durch Google wurde bereits 2019 angekündigt und zog sich insbesondere wegen Datenschutzbedenken durch die EU-Wettbewerbshüter in die Länge. Google beteuerte, die Nutzerdaten nicht für eigene Zwecke nutzen zu wollen und erhielt dann Ende 2020 die Genehmigung zur Übernahme. Wie Google die strikte Datentrennung sicherstellen will, wenn die Fitnessdaten vom nächsten Jahr an in einem Google-Account landen, wird das Unternehmen noch näher erklären müssen.

(mawi)