Flixbus will wieder fahren

Nach einer coronabedingten Pause will der Marktführer auf dem deutschen Fernreisebusmarkt seinen Betrieb fortsetzen.

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(Bild: Flixbus)

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Nach gut zwei Monaten Pause will Flixbus wieder Passagiere transportieren. Ab dem 28. Mai will das Fernbusreiseunternehmen 50 Ziele in Deutschland anfahren. Auch in Österreich, Portugal, Polen, Kroatien, Tschechien, Schweden und Dänemark sollen Kunden wieder mit den grünen Bussen fahren können.

Zu Beginn will Flixbus neben Großstädten wie Berlin, Leipzig, Nürnberg, Hamburg, Frankfurt am Main und München auch kleinere Städte wie Bayreuth, Himmelkron, Titisee-Neustadt, Weimar und Wolpertshausen anfahren. Die Fahrten seien ab sofort online buchbar, teilt Flixbus mit . Basierend auf der Kundennachfrage soll das Streckennetz nach und nach weiter ausgebaut werden. Von Blablabus und Pinkbus liegen noch keine Informationen vor, ob und wann sie den Betrieb wieder aufnehmen.

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Flixbus hatte wie sein Konkurrent Blablabus Mitte März dieses Jahres seinen Betrieb eingestellt. Damit zogen die Unternehmen Konsequenzen aus der weiteren Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2. Zuvor war bereits die Nachfrage nach Fahrten mit Flixbus zurückgegangen. Das Unternehmen hat in Deutschland als 95 Prozent Anteil am Fernbusmarkt.

"Wir appellieren an unsere Fahrgäste, ihre Reise nur dann anzutreten, wenn sie beschwerdefrei sind. Unsere Stornierungsbedingungen bieten hier eine maximale Flexibilität", bittet FlixMobility-Geschäftsführer André Schwämmlein. Die Flixbusse sollen nach jeder Fahrt gründlich desinfiziert werden. Ein- und aussteigen sollen die Passagiere ausschließlich über die hintere Bustür, die Tickets sollen berührungslos kontrolliert werden, außerdem sollen Desinfektionsmittel an Bord sein, schreibt Flixbus. In den Wartebereichen an den Haltestellen und beim Ein- und Ausstieg müssen die Kunden mindestens anderthalb Meter Abstand zum nächsten wahren und dabei wie während der gesamten Fahrt einen Mund- und Nasenschutz tragen.

(anw)