Ford will bis 2050 komplett CO₂-neutral werden

Innerhalb der kommenden 30 Jahre will der US-Autohersteller sowohl unternehmensintern als auch mit seinen Produkten klimaneutral werden.

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Ist Zeus klimaneutral? Jedenfalls staffiert er Fords grafisches Bekenntnis mit einem Bündel Blitzen aus.

(Bild: Ford)

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Ford strebt für die kommenden 30 Jahre an, komplett CO₂-neutral zu werden. Das gelte zunächst auf den unternehmensinternen Ausstoß des klimaschädlichen Gases, aber auch für die verkauften Fahrzeuge, teilte der US-amerikanische Autohersteller mit.

Zunächst will sich Ford laut Mitteilung auf die unternehmensinterne Fahrzeugnutzung, allgemeine Versorgung und den Betrieb von Werkseinrichtungen wie etwa Gebäuden konzentrieren. In Europa nutze das Unternehmen in den Werken in Großbritannien, im rumänischen Craiova und in Köln bereits zu 100 Prozent regenerativ erzeugten Strom. Bis 2035 will das Unternehmen überall nur noch lokal bezogenen Strom aus erneuerbaren Energiequellen für alle seine Produktionsstätten weltweit zu nutzen.

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Während sich der erste Bereich der Ford-Überlegungen mit direkten Emissionen aus unternehmenseigenen oder kontrollierten Quellen befasst, geht es im zweiten um indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie, etwa für Heizung oder Kühlung. Im dritten Bereich schließlich geht es unter anderem um Emissionen, die auf die Lieferkette zurückzuführen sind, sowie dem CO₂-Ausstoß von verkauften Fahrzeugen.

Bis 2022 will Ford gut 11,5 Milliarden US-Dollar in Elektrofahrzeuge investieren, in jeder PKW-Produktlinie soll mindestens eine elektrifizierte Version in Europa angeboten werden. Bis Ende 2021 will Ford 18 alternativ angetrieben Modelle in petto haben, einschließlich Mildhybrid-, Vollhybrid-, Plug-In-Hybrid- und vollelektrischen Fahrzeugen. Ab 2023 will Ford auf Basis von Volkswagens Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) ein eigenes Elektroauto bauen.

(anw)