Fristverlängerung für Hauptuntersuchung wegen Ausgangsbeschränkungen

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will Autofahrer während der seuchenbedingten Ausgangsbeschränkungen entlasten.

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Zu lange warten sollte man nicht mit nötigen Reparaturen, sonst erobert sich die Natur neues Terrain.

(Bild: h/A Archiv)

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Sein Ministerium habe die Frist für die Überziehung der Hauptuntersuchung von zwei auf vier Monate verlängert, sagte der CSU-Politiker der Bild-Zeitung.

Der Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand vom Autoclub ADAC kommentierte diese Meldung am Samstag (29. März 2020) mit den Worten, „damit ist der Widerspruch zwischen den Notwendigkeiten der Krise und den gesetzlichen Vorschriften für die Hauptuntersuchung aufgehoben”.

Er plädierte jedoch an die Eigenverantwortung und riet den Autofahrer darauf zu achten, auch weiterhin nur verkehrssichere Fahrzeuge zu bewegen. Wer sich sachgemäße Reparaturen nicht zutraut, sollte weiterhin eine Fachwerkstatt damit beauftragen, sonst könnte es bei aller Kreativität auch zu zweifelhaften Lösungen kommen.

(fpi)