Fritzbox 7530 AX: AVMs erster DSL-Router mit Wi-Fi 6 - WLAN mit 1800 MBit/s

Dem Wi-Fi-6-Erstling Fritzbox 6660 für Kabel-Internet lässt AVM nun einen Router für xDSL-Anschlüsse folgen: die Fritzbox 7530 AX gibt es ab November.

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(Bild: AVM)

Von
  • Ernst Ahlers

Mit der ersten Wi-Fi-6-fähigen Fritzbox für xDSL-Internetanschlüsse hat AVM sich Zeit gelassen: Das Modell 6660 für Kabel-Internet erschien bereits Anfang 2020. Nun folgt die Fritzbox 7530 AX. Sie ist WLAN-seitig im 5-GHz-Band mit drei statt zwei MIMO-Streams sogar etwas besser ausgestattet als der Wi-Fi-6-Erstling.

So schafft die 7530 AX bei den üblichen 80 MHz Kanalbreite auf der Funkschnittstelle eine Bruttodatenrate bis zu 1800 MBit/s (6660: 1200 MBit/s). Den Einsatz eines extrabreiten 160-MHz-Kanals für die doppelte Bruttorate unterstützt das Gerät anders als der Vorgänger jedoch nicht. Im 2,4-GHz-Band kommt die neue Box mit Wi-Fi-6-Technik und zwei MIMO-Streams wie die 6660 auf maximal 600 MBit/s.

Internetseitig versteht die neue Fritzbox Supervectoring-VDSL bis 300 MBit/s im Downstream (Profil 35b), in Gegenrichtung transportiert sie maximal 50 MBit/s. Diese Datenraten sollte man mit modernen WLAN-Clients (Wi-Fi 5 und 6) auch durch eine oder zwei Wände verlustfrei ausschöpfen können – solange auf den Funkbändern nicht zuviele Nachbar-WLANs gleichzeitig aktiv sind.

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Weiterhin bringt die 7530 vier Gigabit-Ethernet-Ports fürs Heimnetz, einen TAE/ab-Port für ein analoges Telefon sowie eine DECT-Basis für bis zu sechs Schnurlostelefone mit. Über einen USB-Anschluss kann man Massenspeicher oder Drucker anschließen, um sie im (W)LAN zu teilen. Die Fritzbox 7530 AX soll im November auf den Markt kommen, mit dem aktuellen FritzOS 7.2x ausgestattet sein und 169 Euro kosten.

Was die wesentlichen Neuheiten von FritzOS 7.2x – gesicherte Namensauflösung, verschlüsselte Telefonie und verbesserte WLAN-Sicherheit – in der Praxis bringen, schildert ein Schwerpunkt der c't: Mehr Privatsphäre mit Fritzboxen.

(ea)